Mobiles Makerspace bringt Zukunftstechnologien an die Hartmann-Baumann-Schule

Wie entsteht eigentlich ein Gegenstand aus dem 3D-Drucker? Und wie schafft es ein Laser, einen Namen präzise in Holz zu gravieren?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhielten die Kinder der Robotik-AG der Hartmann-Baumann-Schule bei einem besonderen Workshop mit dem mobilen Makerspace des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg.

Das mobile Makerspace ist ein Angebot des Landesmedienzentrums, das moderne digitale Fertigungstechniken direkt an Schulen bringt. Anstatt dass Schülerinnen und Schüler weite Wege zu einem Techniklabor zurücklegen müssen, kommen die Geräte und das Fachpersonal in die Schule.

Ziel ist es, Kindern neue Technologien auf praktische Weise zugänglich zu machen und sie zum eigenen Ausprobieren und kreativen Gestalten zu ermutigen.

Im Mittelpunkt steht dabei das Lernen durch eigenes Handeln. Die Kinder erleben digitale Technik nicht nur als Anwender, sondern entwickeln eigene Ideen und setzen diese selbst um.

Für die Schülerinnen und Schüler der Robotik-AG war dies eine besondere Gelegenheit. Exklusiv für sie verwandelte sich der Musikraum der Schule für einen Vormittag in eine moderne Kreativwerkstatt.

Das Team des Medienzentrums hatte dafür unter anderem mehrere großformatige 3D-Drucker sowie einen Lasercutter mitgebracht.

Vom digitalen Entwurf zum eigenen Lesezeichen

Henning Müller vom Medienzentrum führte die Kinder zunächst in die Grundlagen des 3D-Drucks ein. Anschaulich erklärte er, wie aus einer digitalen Vorlage Schicht für Schicht ein dreidimensionaler Gegenstand entsteht.

Einige Kinder konnten dabei bereits eigenes Wissen einbringen.

Anschließend durften die Kinder selbst kreativ werden. Mit einer speziellen App auf dem iPad gestaltete jedes Kind sein persönliches Lesezeichen. Zunächst wurde die Größe der Vorlage angepasst. Danach musste der eigene Name auf dem Lesezeichen platziert werden.

Dabei war genaues Arbeiten gefragt, denn der Schriftzug sollte auf dem fertigen Lesezeichen leicht erhöht erscheinen. Dafür musste die richtige Höhe eingestellt werden.

Ebenso wichtig war die genaue Ausrichtung des Namens. Der Schriftzug durfte weder zu hoch noch zu weit am Rand liegen und musste mit dem Lesezeichen verbunden sein, damit später alles korrekt gedruckt werden konnte.

Wo Unterstützung nötig war, half das Team des Medienzentrums geduldig weiter, erklärte die einzelnen Arbeitsschritte verständlich und zeigte den Kindern, wie sie mögliche Fehler selbst erkennen und beheben konnten.

Nachdem die Entwürfe fertig waren, wurden sie per AirDrop an das mit den 3D-Druckern verbundene iPad von Henning Müller gesendet.

Zum Schluss durfte jedes Kind noch die Farbe auswählen, in der das eigene Lesezeichen gedruckt werden sollte.

Dann begann der spannendste Teil. Die 3D-Drucker setzten die digitalen Entwürfe Schicht für Schicht in echte Gegenstände um. Die Kinder konnten den gesamten Herstellungsprozess unmittelbar verfolgen und beobachten, wie aus dünnen Kunststofffäden nach und nach ihr persönliches Lesezeichen entstand.

Mit großer Neugier verfolgten sie jeden einzelnen Arbeitsschritt und warteten gespannt auf das fertige Ergebnis. Entsprechend groß war die Freude, als sie schließlich ihr selbst entworfenes und personalisiertes Lesezeichen in den Händen hielten.

Eigene Holzgravur mit dem Lasercutter

Während die 3D-Drucker arbeiteten, konnten die Kinder eine zweite Technik kennenlernen. Gemeinsam mit Markus Purkart vom Medienzentrum gestalteten sie eine persönliche Gravur mit dem Lasercutter.

Dafür standen vorbereitete Holzplättchen in Herzform oder als Fußball zur Auswahl, passend zur Fußball-Weltmeisterschaft. Zunächst wurde das Holzplättchen mittig in die Maschine gelegt. Anschließend fotografierten die Kinder es mit dem iPad.

Auf dem entstandenen Bild schrieben sie ihren Namen und positionierten ihn an der gewünschten Stelle. Nach einem letzten Kontrollblick genügte ein Knopfdruck und der Laser begann seine Arbeit. Innerhalb weniger Augenblicke wurde der Name sauber und präzise in das Holz eingraviert.

Auch hier war der Herstellungsprozess für die Kinder besonders faszinierend. Sie konnten Schritt für Schritt beobachten, wie der Laser die Gravur entstehen ließ und nahmen am Ende ein weiteres selbst gestaltetes Werkstück mit nach Hause.

Begeisterung für Technik wecken

Das Team des Medienzentrums mit Henning Müller, Markus Purkart, Ulrike Werner sowie dem FSJ-Mitarbeiter Levi Häußer verstand es hervorragend, die moderne Technik kindgerecht und verständlich zu vermitteln.

Mit viel Geduld beantworteten sie Fragen, unterstützten die Kinder bei ihren Arbeitsschritten und schufen eine Atmosphäre, in der eigenes Ausprobieren ausdrücklich erwünscht war.

Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten während der gesamten Workshops mit großer Motivation und viel Freude. Sie erfuhren, dass digitale Technologien weit mehr sind als Computer oder Tablets.

Sie können eigene Ideen entwickeln, digitale Entwürfe erstellen und erleben unmittelbar, wie daraus reale Gegenstände entstehen.

Der Besuch des mobilen Makerspace war damit weit mehr als ein spannender Projekttag. Er vermittelte den Kindern auf anschauliche Weise wichtige Kompetenzen für die digitale Welt und zeigte ihnen, wie viel Kreativität, Präzision und Teamarbeit hinter modernen Fertigungstechniken stecken.

Die selbst gestalteten Lesezeichen und die gravierten Holzplättchen werden die Kinder noch lange an diesen besonderen Vormittag erinnern.

Hinter dem klangvollen Namen „The Ridiculous Rhyme Show“ verbirgt sich eine internationale Theatergruppe, die sich ganz dem spielerischen Umgang mit der englischen Sprache verschrieben hat. Ursprünglich aus England stammend, touren die Schauspielerinnen derzeit durch Deutschland und ganz Großbritannien, um mit ihren lehrreichen, musik- und comedygeladenen Shows Kindern weltweit die Freude am Englischlernen zu vermitteln.

Entwickelt wurde das erfolgreiche Konzept von den britischen Moderatoren Joe Chambers und Andrew Crawford. Bekannt aus der beliebten BBC-TV-Show „The Rhyme Rocket“ (dort als First Officer Ditty und Professor Poet unterwegs), bringen sie kreative Wortspiele über den Unterricht hinaus direkt auf die Schulbühnen. Bereits über 2000 Schulen weltweit haben das einzigartige Programm erlebt. Nun machten die Schauspielerinnen Liv und Hanna auch in unserer Turnhalle Station.

Spielerisch Sprachen lernen ohne Vorkenntnisse

Die Show richtet sich speziell an Kinder mit wenig bis gar keinen Englischkenntnissen. Sie bietet einen äußerst unterhaltsamen und vor allem barrierefreien Zugang zur Fremdsprache. Durch den Einsatz von Comedy, Musik und vielen Mitmach-Elementen werden Berührungsängste abgebaut und die Kinder ermutigt, Englisch auf natürliche und spaßige Weise zu entdecken. Die Darstellerinnen setzen auf starke Mimik und Gestik, sodass die Kinder dem englischsprachigen Geschehen mühelos folgen können.

Der Besuch an der Hartmann-Baumann-Schule

Im Vorfeld der Veranstaltung hatten unsere Lehrkräfte bereits wichtige Vokabeln im Unterricht behandelt, sodass die Kinder bestens vorbereitet waren. Paarwörter wie „spoon“ oder „moon“ sowie „box“ und „fox“ klangen den Schülerinnen und Schülern noch im Ohr und wurden in der Halle sofort wiedererkannt.

Als die Schauspielerinnen in unserer Turnhalle loslegten, sprang der Funke sofort über. Im Mittelpunkt der humorvollen Geschichte stand die etwas vergessliche Hanna, der die Kinder helfen mussten, sich wieder daran zu erinnern, wie das Reimen funktioniert.

Große Begeisterung bei den Klassen 1 bis 4

Dank des erworbenen Vorwissens und der ausdrucksstarken Darstellung der beiden Akteurinnen hatten unsere Schülerinnen und Schüler großen Spaß daran, den Handlungsstrang zu verfolgen. Sie suchten begeistert nach den passenden englischen Reimen und unterstützten die Darsteller lauthals.

Nachdem die Kinder mit der neuen Einheit „Time to eat“ im Englischunterricht gelernt hatten, was es in England typischerweise zum Frühstück gibt, durften sie es auch selbst ausprobieren.

Zur Auswahl standen:

pancakes with maple syrup

scones with butter and jam

bacon and eggs

baked beans and toast

Dazu gab es frisches Obst und Gemüse sowie Tee und Saft.

Wir danken allen Eltern, die fleißig eingekauft und all die Leckereien zubereitet haben.

Am 18.06.2026 unternahm die Klasse 4b einen Ausflug zur Explore Science im Herzogenriedpark in Mannheim.

An zahlreichen Mitmachstationen konnten die Kinder spannende Entdeckungen und Erfindungen kennenlernen und selbst aktiv werden.

Geheimnisse der Tiefsee und chemische Experimente

So beschäftigten sie sich beispielsweise mit der Tiefsee – einem riesigen Lebensraum unserer Erde, von dem noch immer vieles unerforscht ist.
Am Stand des KIT hatten die Kinder die Möglichkeit, die Chromatographie kennenzulernen und zu beobachten, wie sich scheinbar einfarbige Proben in leuchtende Muster auflösen.
Außerdem konnten sie einen eigenen „Fingergrill“ bauen.

Blick in die Sterne und bedeutende Frauen der Wissenschaft

Am Stand des Planetariums erforschten die Schülerinnen und Schüler unser Sonnensystem und betrachteten die Sonne durch ein spezielles Sonnenteleskop.
Beim Ada-Lovelace-Projekt setzten sie sich mit Frauen auseinander, die bedeutende Entdeckungen und Erfindungen gemacht haben, jedoch lange Zeit wenig Beachtung fanden, darunter Lise Meitner und Rosalind Franklin.

Geheime Codes und die Welt der DNA

Mit einer Cäsarscheibe konnten die Kinder Codes entschlüsseln. Zudem bauten sie ein DNA-Modell aus Pfeifenreinigern, extrahierten die DNA einer Tomate und betrachteten diese anschließend unter dem Mikroskop.

Eine Reise in die Urzeit und die Welt der Laser

An der Tschira-Jugendakademie erfuhren die Kinder, wie die Welt vor unserer Zeit aussah und welche Lebewesen damals auf der Erde lebten. Auch eine Stabschrecke konnten sie dort aus nächster Nähe beobachten.
Bei der Universität Heidelberg entdeckte man die Welt der Laser – unter anderem konnte man Laserstrahlen ausweichen. Ein Schüler aus der 4b stellte den neuen Rekord auf: 0 F in 10,02 Sekunden. Alle waren sehr beeindruckt.

Ein gelungener Tag 

Bei bestem Wetter verbrachten die Kinder einen abwechslungsreichen und erlebnisreichen Tag. Die vielen spannenden Angebote sorgten für große Begeisterung und machten allen viel Spaß.
Dabei gab es noch zahlreiche weitere Stationen und Experimente zu entdecken, sodass für jede und jeden etwas Interessantes dabei war.

Dank an die Begleitpersonen

Ein herzliches Dankeschön gilt den vielen helfenden Eltern, die den Ausflug begleitet und unterstützt haben. Durch ihre Hilfe wurde dieser schöne Tag überhaupt erst möglich.

Im Rahmen des Programms Klasse2000 stand für unsere Jüngsten eine ganz besondere Unterrichtsstunde auf dem Plan. Das zentrale Thema: Bewegung.

Aufwärmen mit der Symbolfigur KLARO

Die Stunde startete schwungvoll. Gemeinsam mit der beliebten Symbolfigur KLARO begaben sich die Kinder auf einen interaktiven Abenteuerpfad. Diese spannende Bewegungsgeschichte lud zum Mitmachen ein und brachte alle Schülerinnen und Schüler direkt in Aktion. Das Aufwärmen machte nicht nur großen Spaß, sondern führte auch perfekt zum Kern der Stunde.

Knochen, Gelenke und Muskeln: Das perfekte Trio

Nach dem Warm-up gingen die Erstklässler einer wichtigen Frage auf den Grund: Was benötigt unser Körper überhaupt, damit wir uns bewegen können? Drei Faktoren wurden genauer unter die Lupe genommen:

  • Knochen & Gelenke: Ein großes Plakat mit der Aufschrift „Unsere Knochen und Gelenke“ diente zur Veranschaulichung. Beim Abtasten stellten die Kinder fest: Knochen fühlen sich hart an. Das muss so sein, denn sie geben unserem Körper Halt und Stütze.
  • Gelenke als Verbindungsstücke: Wo am Körper gibt es Gelenke? Die Kinder entdeckten sie schnell an Knien, Ellbogen, Händen und Fingern. Das Fazit: Gelenke sind beweglich und verbinden die Knochen. Ohne sie könnten wir weder schreiben, noch Gitarre spielen oder rennen.
  • Die Kraft der Muskeln: Ein kleines Experiment machte die Muskelkraft sichtbar. Die Schüler ließen zuerst den Arm locker hängen und beugten ihn dann an. Das Ergebnis: Der Bizeps spannt sich an und wird spürbar dicker, weil er sich beim Beugen verkürzt. Muskeln können sich also anspannen und entspannen.

Erst wenn alle drei Komponenten – Knochen, Gelenke und Muskeln – optimal zusammenspielen, ist Bewegung überhaupt möglich!

Wie bleiben wir fit?

Die Erstklässler sammelten Ideen dazu, was man tun kann, damit Gelenke und Muskeln gut funktionieren:

  1. Viel bewegen: Sport treiben, spazieren gehen oder Roller fahren halten den Körper fit. Die Kinder erhielten zudem praktische Tipps für Bewegungsmöglichkeiten zu Hause.
  2. Entspannen: Ausruhen und Erholen sind für die Regeneration der Muskeln genauso wichtig wie die Action.
  3. Gesund essen und trinken: Eine kurze Vorstellung der klassischen Ernährungspyramide verdeutlichte, was gesundheitsfördernd ist. Die Basis (unterstes Stockwerk) bilden mindestens 6 Gläser Wasser. Darüber folgen mindestens 5 Portionen Gemüse und Obst, gefolgt von Kohlenhydraten (4 Portionen Müsli, Nudeln oder Kartoffeln) und Milchprodukten für die Proteine. Die Kinder lernten: Kleine Ausnahmen – wie ein Stück Kuchen am Geburtstag – sind natürlich erlaubt!

Weiterlernen im KLARO-Labor

Wer zu Hause weiterforschen möchte, findet tolle digitale Tipps, Spiele und Übungen. Im Klaro Labor können sich Eltern und Kinder mit dem Passwort KLARO20+ einloggen und direkt mitmachen.

Danke an den Liosn-Club und die AOK Rhein-Neckar

Ein herzliches Dankeschön geht an unsere Gesundheitsförderin und an den Lionsclub Hockenheim e.V. sowie die AOk- Rhein-Neckar, die das Programm Klasse2000 an unserer Schule finanzieren

Die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassen nahmen an Workshops mit dem Titel „Film ab!“ teil und erhielten dabei einen Einblick in die Erstellung von Stop-Motion-Filmen. Schritt für Schritt entwickelten die Kinder eigene kleine Filmprojekte – von der ersten Idee über die Planung bis hin zum fertigen Kurzfilm.

Dabei lernten die Kinder, wie aus vielen Einzelbildern bewegte Szenen entstehen und welche Arbeitsschritte zur Filmproduktion gehören. Mit Kreativität, Geduld und guter Zusammenarbeit entstanden unterschiedliche Kurzfilme, die die Schülerinnen und Schüler mit großem Interesse umsetzten.

Die Workshops wurden von Dr. Meike Uhrig (Media + Emotion Lab) geduldig und professionell durchgeführt.

Wir danken sehr herzlich der Hopp-Foundation, deren Unterstützung die Durchführung solcher Projekte an unserer Schule ermöglicht.

Workshop zum Alten Ägypten

Die Klasse 3a der Hartmann-Baumann-Schule hat an einem Workshop des Badischen Landesmuseums Karlsruhe teilgenommen.

Im Rahmen des Projekts „Museum unterwegs“ beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler im Klassenzimmer mit dem Thema „Das Land am Nil – Leben im Alten Ägypten“.

Ziel des Angebots ist es, den Unterrichtsinhalt über die frühe Hochkultur durch den Einsatz von Anschauungsmaterialien praxisnah zu vermitteln.
Geschichte mit Sinnen erfahren

Nach einer thematischen Einführung durch das Museumsteam konnten die Kinder verschiedene Materialien selbst untersuchen. Dabei ging es um die Frage, wie die Menschen im Alten Ägypten lebten und welche Bräuche sie pflegten.

Im Mittelpunkt standen dabei drei Aspekte:

    • Geruch: Die Schülerinnen und Schüler lernten den Geruch von Weihrauch kennen, der bei der Einbalsamierung von Mumien verwendet wurde.
    • Symbolik: Es wurde vermittelt, welche unterschiedlichen Kronen die Pharaonen trugen und welche Bedeutung diese hatten.
    • Materialkunde: Die Kinder konnten die Beschaffenheit von echtem Papyrus durch Ertasten erfahren.

Schreiben auf Papyrus

Im praktischen Teil des Workshops setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit der altägyptischen Schrift auseinander. Sie übersetzten ihre eigenen Namen in Hieroglyphen und schrieben diese auf Papyrus.

Zusätzlich gestalteten sie eine sogenannte Königskartusche. Diese ovale Schleife wurde im Alten Ägypten genutzt, um die Namen von Herrschern gestalterisch hervorzuheben und zu schützen.

Die selbst angefertigten Schriftstücke durften die Kinder als Erinnerung mit nach Hause nehmen

Am 13. Mai verwandelte sich unsere Schule in einen bunten Sportplatz. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler folgten dem Aufruf des Landessportverbands Baden-Württemberg und kamen zum Trikottag BW im Sportoutfit zum Unterricht.

Statt der üblichen Alltagskleidung prägten Vereinstrikots, Trainingsjacken und Sportshirts das Bild auf dem Schulhof und in den Klassenräumen.

Die Aktion zeigte eindrucksvoll, wie sportlich und vielseitig unsere Schulgemeinschaft aufgestellt ist.

Die vertretenen Sportarten reichten von den Klassikern Fußball, Handball, Schwimmen, Leichtathletik, Basketball und Tischtennis über Turnen, Tanzen, Wing Tsun und Judo bis hin zu Akrobatik. Sogar ein Cricket-Trikot war zu sehen.

Einige Kinder machten ihre doppelte Vereinsmitgliedschaft kreativ sichtbar: Sie trugen einfach das Shirt des einen Vereins unter der Trainingsjacke eines anderen Vereins.

Zum Abschluss versammelten sich die sportlichen Teilnehmer im Atrium der Schule für ein gemeinsames Gruppenfoto. Dieses Bild wird nun für die Fotoaktion auf der offiziellen Trikottag- Webseite eingereicht. Mit etwas Glück gewinnt unsere Schule damit einen von drei Sportgeräte-Gutscheinen im Wert von 1000 Euro.

Ein großes Dankeschön geht an alle Schüler, die mitgemacht und ihren Verein so stolz repräsentiert haben.

Vier Steine in einer Reihe zu platzieren, klingt nach einer einfachen Aufgabe. Doch hinter dem Klassiker stecken vorausschauendes Denken und taktisches Geschick. Insgesamt 35 Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen traten kürzlich an, um sich beim zweiten schulinternen Turnier der Hartmann-Baumann-Schule im sportlichen Wettkampf zu messen.

Die Vorrunde: Wer kommt weiter?

An zwei Turniertagen wurde konzentriert um den Einzug in die Endrunde gespielt. In der Vorrunde traten die Kinder in sieben Gruppen nach dem Modus Jeder-gegen-Jeden an. Ein Sieg brachte einen Punkt ein; bei einem Unentschieden erhielten beide Spieler einen halben Punkt.

Besonders hervorzuheben war die Leistung von Samuel Orians, der jedes einzelne Spiel seiner Vorrunde souverän gewann.

Umso bedauerlicher war die Nachricht am Finaltag: Samuel konnte krankheitsbedingt nicht mehr teilnehmen. Da er nach seiner makellosen Vorrunde als ein Favorit auf den Titel galt, war sein Ausfall sehr bedauerlich.

Über die letzten freien Plätze der 16-köpfigen Endrunde mussten aufgrund von Punktgleichheit in anderen Gruppen zwei spannende Stichkämpfe entscheiden.

Die K.O.-Runde

Am zweiten Tag startete die Endrunde im K.O.-System. In den Achtel-, Viertel- und Halbfinalen, deren Paarungen ausgelost wurden, galt es, als Erster fünf Punkte zu erreichen.

In den Halbfinalspielen wurde es überraschend deutlich: Die späteren Finalisten dominierten ihre Partien und zogen jeweils mit einem klaren 5:0-Sieg in das Finale ein.

Obwohl es nun um den Turniersieg ging, blieb die Atmosphäre durchweg fair. Die Kinder zeigten, dass sie mit Siegen und Niederlagen gleichermaßen gut umgehen können.

Die Entscheidung

Während die Halbfinals schnell entschieden waren, gestalteten sich die letzten Partien des Tages deutlich enger.

Im Spiel um Platz drei lieferten sich Charlotte Geratewohl und Eva Bohrmann ein spannendes Duell, das Charlotte schließlich für sich entschied und damit den dritten Platz belegte.

Das Finale war der sportliche Abschluss des Turniers. In einem zu Beginn ausgeglichenen Duell setzte sich Jonathan Geiler letztlich eindeutig gegen Srujan Shembekar durch.

Jonathan wurde damit Turniersieger, während Srujan einen tollen zweiten Platz belegte.

Preise für die Gewinner

Da bei diesem Turnier das gemeinsame Spielen im Mittelpunkt stand, waren auch die Gewinne passend gewählt.

Die vier Erstplatzierten erhielten ausgewählte Gesellschaftsspiele, um den Wert des gemeinsamen Spielens zu unterstreichen.

Die drei Bestplatzierten durften zudem besondere Trophäen entgegennehmen: Individuell aus Holz angefertigte Pokale, die als nachhaltige Einzelstücke eine schöne Erinnerung an diesen Wettbewerb bilden.

Das Turnier war erneut eine schöne Veranstaltung. Es förderte das logische Denken und bot eine gute Gelegenheit, klassenübergreifend zusammenzukommen.

Alle waren sich einig: Der Wettbewerb hat großen Spaß gemacht, und eine dritte Auflage im nächsten Jahr wird mit Sicherheit folgen.

Was für ein Trubel im Foyer der Hartmann-Baumann-Schule!

Alle Schülerinnen und Schüler kamen zu einer Schulversammlung für einen ganz besonderen Anlass zusammen: Unsere Schule sucht ein eigenes Maskottchen.

Vorbereitet wurde die Versammlung von unserer Mini-SMV – den Klassensprechern der 3. und 4. Klassen – unter der Leitung von Frau Schwebler und Frau Huber.

Zuvor gab es einen großen Aufruf an alle Kinder, Vorschläge einzureichen und zu zeichnen.

Die Mini-SMV hat nun die schwierige Aufgabe übernommen, aus den vielen tollen Einsendungen eine Auswahl für die Endrunde zu treffen.

Die Vorschläge in der Übersicht

In der Versammlung präsentierten die Klassensprecher die Steckbriefe der Kandidaten.

Hier sind die Details aus den Entwürfen der Kinder:

Der Hund

Er ist braun mit weißen Flecken, trägt ein blaues Halsband und ein weißes T-Shirt. Er ist sehr hilfsbereit, überall mit dabei und mag Kinder.

Der Panda

Er trägt ein rotes Hemd und ist 1,80 m groß. Er wirkt ruhig und sanft, was zur HBS passt, und steht für Freundlichkeit, Zusammenhalt und Umweltbewusstsein.

Die Maus

Sie ist grau mit langem Schwanz, trägt ein T-Shirt mit dem Schullogo und rote Schuhe. Sie ist intelligent, schlau und so neugierig wie die Kinder dieser Schule.

Die Biene namens Hanna

Sie lächelt und trägt eine Schultasche auf dem Rücken sowie eine Schultüte in der Hand. Sie ist fleißig, arbeitsam und nützlich für die Gemeinschaft.

Die Eule

Sie hat braunes Gefieder, trägt eine Perlenkette und hat ihr Lieblingsbuch dabei. Sie kann gut sehen und hören, ist aufmerksam, klug und will viel lernen.

Der Schuh mit Flügeln

Er sieht aus wie ein Schuh mit Flügeln. Er erinnert an das Wort „Schule“, schützt uns bei jedem Wetter und trägt uns überallhin, wo wir nur wollen.

Der Hase

Ein brauner Hase mit weißen Flecken um die Augen. Er trägt ein blaues HBS-T-Shirt mit Schulsiegel sowie eine rote Kappe und verbreitet gute Stimmung.

Der Hase namens HABASCHU

Er hat weißes Fell und ein T-Shirt mit dem Schullogo. Er ist schlau, neugierig, stark und kann hoch springen.

Der Hase

Er hat braunes Fell und trägt eine Kappe mit Logo sowie ein T-Shirt mit dem Spruch „Fit fürs Leben“. Das Wort „Hase“ steckt im Namen unserer Schule. Er symbolisiert Energie und Tatendrang.

Demokratie hautnah: Wir gehen wählen!

Nach der Vorstellung der einzelnen Vorschläge geht es nun in die entscheidende Phase. Jetzt ist die gesamte Schulgemeinschaft gefragt: Alle Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte dürfen abstimmen!

Dafür wird es wie bei einer „echten“ Wahl ablaufen. Die Stadtverwaltung hat uns dafür sogar eine originale Wahlkabine und eine echte Wahlurne zur Verfügung gestellt. Auf den vorbereiteten Stimmzetteln befinden sich die Bilder der Maskottchen; jede Person hat genau eine Stimme.

Ein Kind merkte bei der Versammlung erstaunt an:

„Ich wusste gar nicht, dass auch Kinder wählen dürfen!“

Die Antwort an unserer Schule lautet: Bei uns schon!

Wir sind gespannt, welcher Finalist am Ende das Rennen macht.