Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

wir wünschen Ihnen und Euch allen ein frohes, glückliches und vor allem gesundes und gutes neues Jahr 2026.

Nach den Weihnachtsferien freuen wir uns, unsere Schülerinnen und Schüler wieder an der Hartmann-Baumann-Schule begrüßen zu dürfen.

Der erste Schultag nach den Ferien ist am Mittwoch, den 07.01.2026. Der Unterricht findet nach regulärem Stundenplan statt.

Ihr

Team der Hartmann-Baumann-Schule

Freudenklänge im Gottesdienst

Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien feierte die Hartmann-Baumann-Schule ihren traditionellen Weihnachtgottesdienst. Unter dem Motto „Freudenklänge“ standen Glocken und Glöckchen im Mittelpunkt – als Zeichen der Freude, die Menschen zusammenrufen, Hoffnung schenken und die frohe Botschaft von Weihnachten in die Welt tragen.

Die Schülerinnen und Schüler erlebten einen stimmungsvollen und feierlichen Gottesdienst mit Musik, Lesungen, Fürbitten und Momenten des Innehaltens. Die verschiedenen Glockenklänge machten dabei symbolisch erfahrbar, wie Freude, Gemeinschaft und Zusammenhalt hörbar werden können.

Musikalische Einstimmung und klangvolle Begleitung

Bereits zu Beginn sorgte die Musik-AG der Hartmann-Baumann-Schule für eine festliche Atmosphäre. Mit ihrem musikalischen Beitrag stimmte sie alle Anwesenden feierlich auf den Gottesdienst ein und eröffnete den besonderen Morgen.

Auch während des Gottesdienstes spielte Musik eine zentrale Rolle. Die Liedbegleitungen zu bekannten und beliebten Weihnachtsliedern trugen wesentlich zur lebendigen Gestaltung bei. Gemeinsam wurden unter anderem „Zumba, Zumba – welch ein Singen“, „Wir sagen euch an den lieben Advent“, „Oh du Fröhliche“ und „Stern über Bethlehem“ gesungen. Die musikalischen Beiträge luden zum Mitsingen ein und machten die Freude der Weihnachtszeit spürbar.

Glöckchen als Zeichen der Fürbitte

Ein besonderer Moment war die Gestaltung der Fürbittengebete: Während des Gottesdienstes wurden an alle Kinder kleine Glöckchen verteilt. Zwischen den Fürbittengebeten ließen die Schülerinnen und Schüler ihre Glöckchen erklingen und „verstärkten“ so auf eindrucksvolle Weise die gemeinsamen Gebete.

Im Anschluss durften die Kinder ihre Glöckchen als Andenken behalten – als Erinnerung an den Gottesdienst und an die Botschaft von Freude und Hoffnung.

Freudenklänge im Schulalltag

Zum Abschluss des Gottesdienstes richtete Schulleiter Marcus Roth das Wort an alle Anwesenden. Er machte deutlich, dass die Freudenklänge nicht nur im Gottesdienst zu hören sind, sondern auch im Schulalltag und darüber hinaus ihren Platz haben.

Schon kleine Gesten können Freude und Zusammenhalt fördern: ein freundliches Wort, ein Lächeln oder gegenseitige Unterstützung. Gerade im Miteinander der Schulgemeinschaft können solche „Freudenklänge“ immer wieder neu entstehen.

Dank und Weihnachtswünsche

Herr Roth dankte allen Kindern und Beteiligten, die den Gottesdienst musikalisch sowie durch Wortbeiträge mitgestaltet haben. Zum Abschluss wünschte er allen Schülerinnen und Schülern frohe Weihnachten, erholsame Ferien und dass die Freude und die guten Eindrücke des Gottesdienstes noch lange nachklingen.

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr!

Auch in diesem Jahr verwandelte sich die Schulküche der Hartmann-Baumann-Schule kurz vor Weihnachten in eine Plätzchenbäckerei.

Sehr schnell duftete es im ganzen Schulhaus nach Weihnachten! Mit Unterstützung vieler Eltern entstanden in beiden zweiten Klassen leckere Plätzchen, die natürlich auch noch liebevoll in Handarbeit von fleißigen Kinderhänden verziert wurden.

Jedes Kind konnte stolz eine große Plätzchentüte mit nach Hause nehmen und die überig gebliebenen Plätzchen wurden am nächsten Tag im Klassenzimmer genüsslich verspeist.

Unsere Viertklässlerinnen und Viertklässler haben sich mit großem Eifer dem Thema Energie gewidmet. Gemeinsam mit der KliBA GmbH gingen sie der Frage nach, wie viel Strom alltägliche Geräte verbrauchen und welche Möglichkeiten es gibt, Energie einzusparen.

    

Experimente, die neugierig machen

In zwei abwechslungsreichen Unterrichtseinheiten führten die Kinder zahlreiche Experimente durch. Sie untersuchten mitgebrachte Elektrogeräte mithilfe spezieller Messgeräte und lernten dabei viel über deren Stromverbrauch.Für die Experimente brachten die Schülerinnen und Schüler verschiedene elektrische Geräte wie Föhne, Wasserkocher oder Radios mit.

Besonders erstaunt waren die Schülerinnen und Schüler darüber, dass manche Geräte sogar im ausgeschalteten Zustand weiterhin Energie benötigen. In der zweiten Einheit wurden zusätzlich Aluhüllen, Toilettenpapierrollen sowie optional Solarzellen oder kleine Windräder benötigt.

Messgeräte für den Alltag

Einige Kinder konnten Messgeräte ausleihen, um auch zuhause den Stromverbrauch ihrer Geräte weiter zu erforsc

Energiesparen und erneuerbare Energien entdecken

Gemeinsam sammelten die Kinder viele praktische Tipps, wie sich der eigene Energieverbrauch senken lässt. Außerdem setzten sie sich mit erneuerbaren Energiequellen auseinander und bauten kleine Modelle dazu. Aus Recyclingmaterialien wie Aluhüllen und Toilettenpapierrollen entstanden kreative Bastelarbeiten, die zeigten, wie aus Abfall neue und sinnvolle Dinge entstehen können.

Die Bedeutung des Projekts

Das Projekt machte den Kindern deutlich, wie wichtig ein bewusster Umgang mit Energie ist und welche Rolle erneuerbare Energien für unsere Zukunft spielen. Sie erfuhren, dass jeder Einzelne durch kleine Veränderungen einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann.

Dankeschön

Ein herzliches Dankeschön gilt der KliBA GmbH für die engagierte und wertvolle Unterstützung dieses lehrreichen Projekts!

Unsere Schülerinnen und Schüler der 3. Klassen setzen sich aktiv für den Klimaschutz ein. In Kooperation mit der KliBA GmbH, der regionalen Beratungsagentur für Energie- und Klimaschutz, erhielten die jungen Forscherinnen und Forscher in den vergangenen beiden Wochen spannende Einblicke in die Verbindung zwischen unserem Alltag und dem Klimawandel.

Was wurde gemacht?

Unter dem Leitthema „Unsere Erde hat Fieber – was steckt dahinter?“ beschäftigten sich die Kinder in zwei Unterrichtseinheiten intensiv mit dem Thema Müll. Dabei erfuhren sie nicht nur, wie viel Müll täglich entsteht, sondern auch, welche Folgen unser Konsumverhalten für die Umwelt hat.

  • Dem Müll auf der Spur: An verschiedenen Stationen verfolgten die Schülerinnen und Schüler den Weg des Abfalls und gewannen dabei viele neue Erkenntnisse.

  • Kreative Ansätze zur Müllvermeidung: Gemeinsam sammelten die Kinder zahlreiche Ideen, wie sich im Alltag Müll reduzieren lässt.

  • Mitgebrachter Müll im Fokus: In der zweiten Einheit brachten die Kinder eigene Müllstücke mit, die gemeinsam untersucht und besprochen wurden.

Warum ist das Projekt so wichtig?

Ein bewusster Umgang mit unserer Umwelt sollte früh erlernt werden. Das Projekt sensibilisiert die Schülerinnen und Schüler für einen nachhaltigen Lebensstil und zeigt ihnen, wie sie selbst aktiv zum Klimaschutz beitragen können.

Wer hat das Projekt ermöglicht?

Gefördert wird das Projekt vollständig durch das Land Baden-Württemberg im Rahmen des „Förderprogramms Klimaschutz-Plus“ sowie durch die Geschäftsstelle Klimaschutz des Rhein-Neckar-Kreises. Dadurch konnten die Angebote für unsere Schülerinnen und Schüler kostenfrei durchgeführt werden.

Ein herzliches Dankeschön an die KliBA GmbH für die gelungene Zusammenarbeit!

Anfang Dezember trafen sich die Kinder der Klasse 4b gemeinsam mit ihren Eltern zu einem stimmungsvollen vorweihnachtlichen Beisammensein im Klassenzimmer.

Dank der engagierten Elternvertreterinnen war für warme und kalte Getränke gesorgt, und viele Familien bereicherten das gemütliche Treffen mit liebevoll zubereiteten Leckereien für ein buntes Buffet. Herzlichen Dank für diese Unterstützung!

Zu Beginn des Nachmittags stand eine kreative Mitmachaktion auf dem Programm. Jedes Kind baute ein kleines Fahrzeug, das allein durch die Luft eines Luftballons angetrieben wird.

Anschließend wurden die selbst konstruierten Flitzer natürlich ausgiebig getestet – ein großer Spaß für alle Beteiligten.

Die Schülerinnen und Schüler der Hartmann-Baumann-Schule haben ihren Einfallsreichtum unter Beweis gestellt und sich gleich an zwei Aktionen rund um den Hockenheimer Adventsmarkt beteiligt.

Adventsfenster in der Stadtbibliothek

Die Klassen 2a, 2b, 3a, 3b, 3c, 4a und 4b haben mit viel Liebe zum Detail die Fenster der Stadtbibliothek gestaltet. Ihre fantasievollen Motive verbreiten eine stimmungsvolle, vorweihnachtliche Atmosphäre und laden Passanten zum Verweilen ein.

 

Wunderschön geschmückte Christbäume

Zeitgleich bereicherten die Klassen 1b, 3a, 3b, 3c, 4a und 4b den Hockenheimer Adventsmarkt mit liebevoll dekorierten Weihnachtsbäumen. Der selbstgebastelte Baumschmuck verwandelte den Markt in ein noch festlicheres Erlebnis.

Ein herzliches Dankeschön

Die Ergebnisse sind wirklich beeindruckend und zeigen, wie viel Freude gemeinsames Gestalten bereiten kann. Ein großes Dankeschön an alle Schülerinnen und Schüler sowie an die engagierten Lehrkräfte für ihren kreativen Einsatz!

Grundschulfußballturnier in Reilingen

Am 21.11.2025 machten sich unsere zehn jungen Fußballtalente aus den Klassen 3 und 4, bestehend aus neun Jungs und einem Mädchen, voller Tatendrang auf den Weg zu den Mannherz-Hallen in Reilingen. Dort fand das traditionelle Grundschul-Fußballturnier statt, bei dem sich unsere Schule mit den Mannschaften aus Hockenheim, Altlußheim, Neulußheim und Reilingen messen konnte.

Die Vorfreude war riesig! Unsere jungen Kicker waren hochmotiviert und bereit, alles zu geben. Betreut wurden sie dabei von Florian Zickermann, unserem FSJler beim FV08 Hockenheim, der die Mannschaft mit viel Leidenschaft unterstützte.

Kampfgeist bis zur letzten Minute

Leider reichte es in fünf Spielen am Ende zu keinem Sieg. Doch das schmälert keineswegs die tolle Leistung unserer Mannschaft! Die Kinder kämpften unermüdlich, setzten schöne Spielzüge um und sorgten immer wieder für spannende Aktionen auf dem Feld.

Viele Partien verliefen extrem knapp. Einige gingen nur mit 1:0 verloren, zwei Spiele kippten erst in den letzten Sekunden durch ein unglückliches Gegentor. Unsere Spieler waren oft nur einen Hauch vom Torerfolg entfernt. Manchmal fehlte schlicht das Quäntchen Glück.

Fairness als Stärke

So wichtig Siege sind, so wertvoll ist es auch, gemeinsam durch Niederlagen zu gehen und daraus zu lernen. Unsere Mannschaft hat eindrucksvoll gezeigt, dass sie nicht nur gewinnen, sondern auch fair verlieren kann. Mit ihrer Haltung und ihrem Einsatz haben sie die Hartmann-Baumann-Schule hervorragend vertreten und dürfen wirklich stolz auf sich sein!

Ein großes Dankeschön geht an Florian Zickermann für sein Engagement und an alle Eltern und Kinder, die unsere Mannschaft unterstützt haben.

Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Turnier!

Die Hartmann-Baumann-Schule hat in diesem Jahr zum ersten Mal am bundesweiten Informatik-Biber-Wettbewerb teilgenommen. Insgesamt 35 Kinder aus den beiden 4. Klassen stellten sich den spannenden Denk- und Knobelaufgaben der Informatik, entweder allein oder in Zweier-Teams.

Vorbereitung unter echten Wettbewerbsbedingungen

Bereits eine Woche vor dem eigentlichen Biber-Tag hatten die Kinder die Möglichkeit, an einem vorbereitenden Übungsnachmittag teilzunehmen. Unter realistischen Wettbewerbsbedingungen lösten sie Aufgaben aus dem Informatik-Biber des Jahres 2022. Anschließend wurden sämtliche Aufgaben gemeinsam besprochen und die Lösungen vorgestellt.

Diese intensive Vorbereitung half den Kindern, Sicherheit im Umgang mit dem Wettbewerbsformat zu gewinnen.

Biber-Wettbewerb

Beim eigentlichen Wettbewerbstermin zeigten die Schülerinnen und Schüler große Konzentration, Ausdauer und Verantwortungsbewusstsein. Viele arbeiteten im Team und bewiesen dabei hervorragendes Miteinander, gegenseitige Unterstützung und konstruktive Zusammenarbeit.

Was ist der Informatik-Biber? 

Der Informatik-Biber ist Deutschlands größter Schülerwettbewerb im Bereich Informatik. Er wird jährlich im Rahmen der „Bundesweiten Informatikwettbewerbe“ angeboten und richtet sich an Schülerinnen und Schüler von der Grundschule bis zur Oberstufe.

Der Wettbewerb:

  • erfordert keine Programmierkenntnisse,
  • fördert stattdessen logisches Denken, Strukturieren, Kombinieren und das Erkennen von Mustern,
  • zeigt, wie spannend und kreativ Informatik sein kann.

In altersgerechten Aufgaben begegnen die Kinder Situationen aus dem Alltag oder der digitalen Welt, die sich mithilfe von informatischen Ideen lösen lassen. Dadurch erhalten sie spielerisch Einblick in die zentralen Denkweisen dieser Schlüsselwissenschaft.

Bundesweit nehmen regelmäßig mehr als eine halbe Million Schülerinnen und Schüler am Informatik-Biber teil – und nun zählt auch die Hartmann-Baumann-Schule zu dieser großen Gemeinschaft junger Forscherinnen und Forscher.

Ein gelungener Auftakt

Die erstmalige Teilnahme der Hartmann-Baumann-Schule war ein gelungener Auftakt. Den Kindern hat das Knobeln große Freude bereitet und sichtbar Spaß gemacht. Auch im nächsten Jahr wird die Hartmann-Baumann-Schule wieder am Informatik-Biber teilnehmen.

Mit seiner mitreißenden Science-Show verwandelte der bekannte Wissenschaftsautor Jo Hecker die Turnhalle der Hartmann-Baumann-Schule in ein Experimentierlabor.

An einem Schultag präsentierte er gleich zwei Vorführungen: zunächst für die Kinder der 1. und 2. Klassen, anschließend für die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Jahrgänge. In beiden Shows gelang es Hecker, physikalische Phänomene so zu erklären, dass sie greifbar, hörbar und sichtbar wurden und dabei herrlich witzig blieben.

Warum klingt meine Stimme aufgenommen so anders?
Mit dieser Alltagsfrage startete Jo Hecker. Er erklärte, dass wir beim Sprechen zwei Stimmen hören: die Stimme, die durch die Luft an unser Ohr gelangt und die sogenannte „Kopfstimme“, die über Knochen im Kopf übertragen wird. Wird die Stimme aufgenommen, fehlt die Kopfstimme und deshalb klingt sie so ungewohnt.

Um dieses Prinzip zu demonstrieren, setzte Hecker drei Kindern ein Stethoskop auf den Kopf, während sie Chips, Zwieback und Hanuta knabberten. Durch ein Mikrofon hörte das Publikum live die ungewohnten, tiefen Kaugeräusche aus dem Kopfinneren. Besonders das Geräusch des Zwiebacks klang, als würde die Erde beben.

Hecker verriet: Dieses Wissen nutzen Wissenschaftler in der Food-Akustik. Dabei untersuchen sie, wie Lebensmittel beim Kauen klingen. Denn der Klang beeinflusst, wie wir Geschmack wahrnehmen.

Kinderköpfe als Resonanzkörper
Als Hecker eine Lautsprecherbox hochhielt, war sie kaum zu hören. Doch sobald er sie auf den Tisch, an die Wand oder sogar auf den Kopf eines Kindes stellte wurde der Klang plötzlich laut und klar. Die Erkenntnis: Unser Kopf leitet Schall! Die Kinder durften selbst ausprobieren, wie gut ihr eigener Kopf als Resonanzkörper funktioniert.

Menschen leiten Strom – aber warum?

Hecker erklärte zunächst, dass wir im Alltag überall Strom nutzen und dass er für Menschen gefährlich sein kann. Dennoch: Unser Körper leitet Strom weiter.

Mit einem akustischen Strommessgerät zeigte er, dass Nase, Ohren oder Hände eines Schülers Strom weiterleiteten, was beim Publikum für freudige Verwunderung sorgte. Nur auf dem Kopf funktionierte das Messgerät nicht. Die Kinder hatten die Lösung sofort parat: Haare leiten keinen Strom.

Im nächsten Schritt verband Hecker alle Kinder der ersten Reihe zu einem menschlichen Stromkreis, der das Messgerät zum Pfeifen brachte. Die Erklärung folgte prompt: Menschen bestehen zu etwa 50 Prozent aus Wasser – und Wasser leitet Strom!

„Alle meine Entchen“ auf einem nassen Schnürsenkel

Für das nächste Experiment tauchte Hecker einen langen Schnürsenkel in Wasser und berührte ihn mit dem Messgerät. Je nachdem, an welcher Stelle er den Schnürsenkel anfasste, änderte sich der Ton. So spielte Hecker sehr zur Freude der Kinder „Alle meine Entchen“.

Vom Menschen zum Cyborg

Besonders eindrucksvoll war das Experiment zum Thema elektrische Impulse im Körper. Am Handgelenk einer Schülerin befestigte Hecker medizinische Elektroden. Immer wenn sie eine Faust machte, reagierte das Strommessgerät hörbar. Denn das Gehirn sendet elektrische Signale an die Muskeln, um Bewegungen auszulösen.

Dann verwandelte er die Schülerin in einen Cyborg: Ihr Arm war mit einer Roboterkralle verbunden. Sobald sie eine Faust ballte, öffnete und schloss sich die Kralle. Gemeinsam mit einer zweiten Schülerin stapelte sie damit Becher oder zwickte Mitschüler spielerisch in die Nase.

Höhepunkt: Der Rektor unter Strom

Für allgemeine Begeisterung sorgte der finale Teil: Schulleiter Marcus Roth wurde mit der Schülerin verkabelt. Sobald sie die Faust ballte, erhielt er ihre elektrischen Impulse. Sein Arm zuckte, bewegte sich unkontrolliert und schien ein Eigenleben zu entwickeln. Das Publikum lachte Tränen: Wissenschaft kann unglaublich lustig sein.

Wenn ein Überraschungsei zum Flugobjekt wird

Mit drei Kindern baute Hecker ein weiteres Highlight: die Ü-Ei-Kanone. Ein Überraschungseo wurde in ein einfaches Wasserrohr gelegt, das mit einem Badewannenstöpsel verschlossen war. Durch das Aufziehen der Konstruktion entstand ein Unterdruck (Vakuum) – und das Überraschungsei schoss in einem hohen Bogen durch den Raum.

Dieses eindrucksvolle Experiment zeigte zugleich, dass ein Vakuum zwar nur im Weltraum vorkommt, sich aber künstlich herstellen lässt. Zusammen mit Jo Hecker hatten die Kinder also tatsächlich ein kleines Stück Weltraum erzeugt.

Feuer, Wasser und ein stabiler Ballon

Ein Luftballon über einem Feuerzeug platzt. Das ist logisch. Doch wenn er mit Wasser gefüllt ist, passiert nichts! Denn das Wasser nimmt die Hitze auf. Die Kinder konnten die Erklärung selbst geben: „Wasser kühlt“

Vom Leitungswasser zum Kunstschnee

Mit einem unscheinbaren Pulver, dem Superabsorber, verwandelte Hecker einen Becher Wasser scheinbar in Sekundenschnelle in Kunstschnee. Er erklärte: Der gleiche Stoff steckt in Windeln und diese tragen nicht nur Babys, sondern auch Rennfahrer sowie Astronauten bei Außeneinsätzen, wenn sie stundenlang in ihren Anzügen bleiben müssen und keine Möglichkeit haben, eine Toilette aufzusuchen.

Auch im Garten kommt der Superabsorber zum Einsatz: In Blumenerde sorgt er dafür, dass mehr Wasser gespeichert wird. Das ist praktisch, etwa dann, wenn man im Urlaub ist und nicht gießen kann.

Finale: Schnee wie in Hollywood

Zum Abschluss ließ Hecker es in der Turnhalle schneien. Mit dem Superabsorber entstand feiner, lockerer Kunstschnee wie in einem Hollywood-Film. Jede Klasse durfte einen eigenen Beutel Kunstschnee als Souvenir mitnehmen.

Fazit: Eine Show voller Aha-Momente

Die Science-Show von Jo Hecker war kurzweilig, spannend und kindgerecht gestaltet. Mit Humor, kindgerechten Erklärungen und verblüffenden Experimenten gelang es ihm, die Kinder für Naturwissenschaften zu begeistern. Sie durften nicht nur zuschauen, sondern mitmachen, ausprobieren und staunen.

Eine Veranstaltung voller Antworten auf Fragen, die man sich im Alltag oft stellt und voller neuer Fragen, die Lust auf mehr Wissenschaft machen.