Kreative Projekte
Während der Projektwoche arbeiteten alle Klassen der Hartmann-Baumann-Schule an unterschiedlichen Themen. Dabei entstanden vielfältige Ergebnisse, die sowohl handwerkliches Geschick als auch Kreativität und Ausdauer erforderten.
Die Projekte reichten von Frühlingsarbeiten über naturwissenschaftliche Themen bis hin zu praktischen Gestaltungsaufgaben im Schulgarten und zur Vorbereitung der Abschlussfeier der Viertklässler.
Klasse 1a: Frühling im Klassenzimmer
Die Klasse 1a widmete sich in ihrer Projektwoche ganz dem Thema Frühling. Ein Schwerpunkt lag auf dem Kennenlernen von Frühblühern.
Die Kinder pflanzten verschiedene Frühlingsblumen und gestalteten die dazugehörigen Blumentöpfe. Diese wurden österlich verziert, unter anderem mit Hasenohren und Hasengesichtern, sodass kleine, dekorative Frühlingsgefäße entstanden.

Auch das Basteln spielte eine wichtige Rolle. Die Schülerinnen und Schüler stellten Osternester aus Pappmaché her. Dazu wurden die Nester zunächst selbst geformt, anschließend getrocknet und gestaltet. Am Ende wurden sie mit kleinen Überraschungen befüllt.

Ein weiterer Bestandteil der Projektwoche war das Einüben eines Frühlingstanzes. Mit bunten Tüchern probten die Kinder verschiedene Bewegungen und stellten diese später vor.

Klassen 1b und 1c: Die Welt der Bienen entdecken
Die Klassen 1b und 1c beschäftigten sich intensiv mit dem Thema Biene. Die Schülerinnen und Schüler lernten, wie sich eine Biene vom Ei zur erwachsenen Biene entwickelt und welche Körperteile sie besitzt. Außerdem setzten sie sich mit der Entstehung von Honig auseinander und erfuhren, welche Aufgaben eine Arbeiterbiene übernimmt. Ein weiterer wichtiger Aspekt war die Frage, wie Menschen Bienen im Alltag unterstützen können.

Ein geplanter Besuch einer Schlossgarten-Imkerin aus Schwetzingen musste krankheitsbedingt verschoben werden. Der Termin wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.
Neben den Sachthemen arbeiteten die Kinder auch kreativ. Aus leeren Dosen entstanden „Dosenbienen“, die mit viel Sorgfalt gestaltet wurden.


In der Klasse 1b probierten die Kinder verschiedene Honigsorten, darunter Kastanienhonig, Auwaldhonig und Blütenhonig. Anschließend wählten sie ihren persönlichen Favoriten.

In der Klasse 1c entstanden thematisch passende Bilder. Dabei nutzten die Kinder Luftpolsterfolie, um Wabenstrukturen auf ihre Kunstwerke zu stempeln.

Klassen 2a und 2b: Frühlingsmarkt der Zweitklässler
Auch die Klassen 2a und 2b arbeiteten rund um das Thema Frühling. Unter dem Motto „Herzlich willkommen zum Zweitklässler Frühlingsmarkt“ entstanden zahlreiche Bastelarbeiten und Lernangebote.
Die Kinder stellten Hasenfiguren her, die mit selbstgestickten Karotten ausgestattet wurden.

Außerdem bastelten sie Hyazinthen aus Zewarollen und Krepppapier.

Mit Hilfe von Luftpolsterfolie entstanden ausdrucksstarke Bilder mit Frühlingsmotiven, auf denen Schmetterlinge und Blumenlandschaften zu sehen waren.

Ergänzend dazu arbeiteten die Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Lernstationen, die sich mit typischen Aspekten des Frühlings beschäftigten.

Bewegungsparcours für die ersten und zweiten Klassen
Für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 und 2 wurde in der Sporthalle von unserer Sportlehrerin ein Bewegungsparcours aufgebaut.
Unter dem Motto „Angsthasenprüfung“ konnten die Kinder verschiedene Stationen durchlaufen, bei denen Geschicklichkeit, Koordination und Mut gefordert waren.
Die Stationen umfassten unter anderem:
- Eierlaufen
- Durchkriechen eines Tunnels
- Zielwerfen
- Schwingen an einem Tau von einer Seite einer Bank zur anderen, ohne zwischendrin auf die Matte zu kommen
- Balancieren
- Kegeln, wobei der Ball von einer schiefen Matte abgerollt werden musste, um die Kegel zu treffen
- Sprünge von einem hohen Kasten, mit dem Ziel, auf einer Bodenmatte zu landen, auf der ein Hase aufgemalt war – je weiter das Kind sprang, desto besser („Wer schafft es bis zu den Ohren?“)

Alle Schülerinnen und Schüler konnten die Stationen in ihrem eigenen Tempo durchlaufen.
Am Ende erhielt jedes Kind eine Urkunde als Erinnerung an die erfolgreich bestandene „Angsthasenprüfung“.

Klasse 3a: Die fünf Sinne mit allen Sinnen entdecken
Die Klasse 3a widmete sich dem Thema „Mit allen Sinnen“. Ziel war es, die fünf Sinne bewusst wahrzunehmen und ihre Bedeutung im Alltag kennenzulernen.
Im Bereich Fühlen stellten die Kinder eigene Fühlboxen aus Schuhkartons her. Diese wurden zunächst gestaltet und anschließend mit unterschiedlichen Materialien befüllt.

Zusätzlich entstand ein sogenannter „Fühlteppich“: Auf einem großen Plakat wurden verschiedene Materialien zu einer tastbaren Fläche zusammengestellt.

Auch der Geschmackssinn wurde einbezogen. Gemeinsam bereiteten die Kinder einen Obstsalat zu. Beim Hören bastelten sie Rasseln und experimentierten mit verschiedenen Klängen. Kreative Bilder wurden passend zu Musik gemalt.
Im Außenbereich nutzten die Kinder den nahegelegenen Barfußparcours auf dem HÖP-Gelände. Außerdem führten sie eine Übung durch, bei der sie mit geschlossenen Augen Geräusche bewusst wahrnahmen. Ergänzend dazu standen im Klassenzimmer verschiedene Stationen zu den Sinnen bereit.

Klassen 3b und 3c: Der Schulgarten nimmt Gestalt an
Die Klassen 3b und 3c arbeiteten an einem umfangreichen Projekt zur Gestaltung der Außenterrasse der Hartmann-Baumann-Schule. Dabei wurde der Bereich begrünt und als Ort zum Verweilen für die Schülerinnen und Schüler gestaltet.
Vorbereitung und Aufbau der Hochbeete
Zu Beginn wurden vier Hochbeete aufgebaut und anschließend bepflanzt. Dabei setzten die Kinder unter anderem Radieschen, Karotten, Frühblüher und verschiedene Kräuter ein.

Zusätzlich entstanden weitere Beete in zwei ausrangierten Autoreifen.

Die Schülerinnen und Schüler brachten von zuhause zahlreiche Materialien mit, darunter Steine, Muscheln, Äste, Zweige und Blumenzwiebeln. Die Steine und Muscheln wurden farbig bemalt und dienten später zur Verzierung der Beete.

Bau von Insektenhotel und Sitzmöbeln
Im Rahmen der Gartengestaltung entstand auch ein Insektenhotel. Dazu wurde eine Kiste mit verschiedenen Naturmaterialien gefüllt, um Insekten geeignete Nistmöglichkeiten zu bieten.

Parallel dazu entstanden aus Europaletten Sitzmöbel für die Terrasse. Diese Arbeit erforderte mehrere Schritte: Zunächst mussten die Paletten abgeschliffen und anschließend geölt werden. Diese Tätigkeiten verlangten Ausdauer und Sorgfalt, da das Schleifen körperlich anstrengend war. Einige Paletten müssen noch fertig geölt werden. Der endgültige Zusammenbau erfolgte durch die Hausmeister. Für die Sitzgelegenheiten sollen noch Sitzkissen angeschafft werden.

Dekoration und Gestaltung
Auch dekorative Elemente wurden hergestellt. Äste wurden mit bunten Wollfäden umwickelt und als Dekostöcke in den Beeten platziert. Holzkochlöffel wurden bemalt und als Figuren wie Bienen oder Marienkäfer gestaltet.

Darüber hinaus entstanden Wimpel aus Stoffresten, die später zur Verzierung eingesetzt werden. Jede Schülerin und jeder Schüler bepflanzte außerdem einen kleinen Blumentopf mit Kressesamen, der mit nach Hause genommen werden konnte.

Das Projekt entwickelte sich zu einem Gemeinschaftsvorhaben, bei dem viele unterschiedliche Arbeiten zusammenkamen und sichtbar wurde, wie aus einzelnen Schritten ein größeres Gesamtbild entsteht.
Klassen 4a und 4b: Vorbereitung der Abschlussfeier
Die Klassen 4a und 4b nutzten die Projektwoche zur Vorbereitung ihrer Abschlussfeier. Da das Ergebnis erst bei der Feier präsentiert werden soll, können an dieser Stelle nur einige Einblicke gegeben werden.
Die Arbeiten orientieren sich am Thema „Punkte“, ausgehend vom Buch „Punkte“ von Giancarlo Macrì. Die Schülerinnen und Schüler gestalteten unter anderem ein großes Plakat, auf dem sie selbst mit ihrem eigenen Schattenriss zu sehen ist. Diese Schattenrisse wurden mehrfach mit farbigen Punkten umrahmt.

Zusätzlich probten die Kinder einen Tanz, entwickelten erste Sketche und gestalteten Einladungen für die Abschlussveranstaltung.
Präsentation am letzten Projekttag
Am letzten Projekttag waren Eltern, Verwandte und Bekannte nach der großen Pause eingeladen, einen Einblick in die entstandenen Arbeiten zu erhalten. Viele Gäste nutzten diese Gelegenheit. In den Fluren und Klassenräumen entstand ein lebendiger Austausch zwischen den Lehrerinnen, Kindern und Besuchern.
Begleitend zur Präsentation gab es mehrere zusätzliche Aktionen. Ein Büchertisch der Buchhandlung Gansler bot eine Auswahl an Kinderbüchern an, darunter auch Titel passend zu den Themen der Projektwoche.

Großen Zuspruch fand auch das Schätzglas. Die Besucher konnten schätzen, wie viele Ostereier sich in einem Glas befinden. Dabei galt: Schätzen ist nicht raten. Die Auflösung erfolgt nach den Osterferien. Dann werden auch die Gewinner bekanntgegeben.

Ein weiterer Programmpunkt war die Ausstellung der Finalisten im Wettbewerb „Schulmaskottchen“. Hintergrund ist die Suche der Schule nach einem eigenen Maskottchen. Viele Kinder hatten Vorschläge gezeichnet, aus denen die Mini-SMV eine Vorauswahl getroffen hat. Die Finalisten wurden nun erstmals öffentlich präsentiert. Nach den Osterferien werden die Vorschläge in einer Schulversammlung vorgestellt, anschließend folgt die Abstimmung aller Grundschülerinnen und Grundschüler und Lehrkräfte.

Abschluss der Projektwoche
Am Ende der Woche wurde sichtbar, wie unterschiedlich die einzelnen Projekte angelegt waren und wie vielfältig gearbeitet wurde. In allen Klassen wurde geplant, ausprobiert, gestaltet und über mehrere Tage hinweg an Ergebnissen gearbeitet.
Viele Arbeiten entstanden in mehreren Schritten und erforderten Aufmerksamkeit und Ausdauer. Besonders bei handwerklichen Tätigkeiten zeigte sich, dass sorgfältiges Arbeiten Zeit braucht und nicht jeder Schritt sofort gelingt. Gleichzeitig bot die Projektwoche Raum für eigene Ideen und neue Erfahrungen.
Die Präsentation am letzten Tag machte die Ergebnisse für andere sichtbar und zeigte, wie unterschiedlich die Themen umgesetzt wurden. In den Klassenräumen und Fluren konnte nachvollzogen werden, womit sich die Schülerinnen und Schüler während der Woche beschäftigt hatten und welche Ergebnisse daraus hervorgegangen sind.
Meinungen von Schülerinnen und Schülern zur Projektwoche
„Mir hat gefallen, dass wir so viel selbst machen konnten.“
„Es war schön zu sehen, was am Ende aus unserer Arbeit geworden ist.“
„Ich habe Dinge gemacht, die ich vorher noch nie ausprobiert habe.“
„Manchmal war es anstrengend, aber am Ende hat es sich gelohnt.“




