Ein Gottesdienst zum Schuljahresende

Mit einem gemeinsamen Abschlussgottesdienst verabschiedete sich die Schulgemeinschaft der Hartmann-Baumann-Schule in die Sommerferien. Der Gottesdienst entstand im Rahmen der landesweiten Aktion „Sommerschätze“ des Religionspädagogischen Instituts Baden (RPI Baden) und stand unter dem Motto:

„Manches wächst schon, obwohl man es noch nicht sehen kann.“

Dieses Leitmotiv zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Feier und lud die Kinder dazu ein, auf das vergangene Schuljahr zurückzublicken und zugleich voller Zuversicht auf das zu schauen, was vor ihnen liegt.

Schätze entdecken und dankbar zurückblicken

Zu Beginn des Gottesdienstes sammelten die Schülerinnen und Schüler ihre persönlichen „Schätze“ des vergangenen Schuljahres. In einer Schatzkiste wurden symbolisch Erinnerungen an neue Freundschaften, gemeinsame Erlebnisse, Lernerfolge, Mut, Zusammenhalt und viele kleine Momente des Glücks zusammengetragen. Dabei wurde deutlich, dass die wertvollsten Schätze oft nicht sichtbar sind, sondern im Herzen getragen werden.

Ein gemeinsames Dankgebet griff diese Gedanken auf und machte bewusst, wie viel im Laufe eines Schuljahres wachsen und entstehen kann.

Was im Verborgenen wächst

Den Mittelpunkt des Gottesdienstes bildete die anschauliche Geschichte eines kleinen Samenkorns. Gemeinsam wurde überlegt, was geschieht, wenn ein Samen in die Erde gelegt wird. Obwohl zunächst nichts zu sehen ist, beginnt bereits neues Leben zu wachsen. Dieses Bild wurde mit dem Gleichnis vom Senfkorn aus dem Markusevangelium verbunden. Die Kinder erfuhren, dass auch Hoffnung, Vertrauen, Freundschaft oder Mut oft ganz klein beginnen und sich mit der Zeit entfalten können – selbst dann, wenn man ihre Wirkung zunächst noch nicht erkennt.

In einer gemeinsamen Aktion wurden die Wünsche der Kinder digital auf einer Leinwand als bunte Blütenblätter sichtbar: Frieden, Freude, Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft, Liebe, Dankbarkeit, Vertrauen und Hoffnung. So entstand ein sichtbares Zeichen dafür, dass aus vielen kleinen Beiträgen etwas Schönes und Wertvolles wachsen kann.

Ein Sommerschatz zum Mitnehmen

Zum Abschluss erhielten alle Schülerinnen und Schüler in ihren Klassenzimmern ein kleines Faltkärtchen mit Blumensamen. Dieses Geschenk knüpfte an das Motto des Gottesdienstes an und sollte die Kinder auch in den Sommerferien daran erinnern, dass vieles Zeit braucht, um zu wachsen – in der Natur ebenso wie im eigenen Leben.

Mit diesem hoffnungsvollen Gedanken, guten Wünschen und Gottes Segen verabschiedete sich die Schulgemeinschaft in die wohlverdienten Sommerferien.

Traditionell fand am vorletzten Schultag vor den Sommerferien an der Hartmann-Baumann-Schule der beliebte Sport- und Spieletag statt. Bei bestem Sommerwetter verwandelte sich das Schulgelände in eine große Bewegungslandschaft mit abwechslungsreichen Spielstationen, sportlichen Herausforderungen und vielen Gelegenheiten, gemeinsam aktiv zu sein.

Bewegter Auftakt auf dem Schulhof

Zum schwungvollen Auftakt versammelten sich alle Schülerinnen und Schüler auf dem Schulhof zu einem gemeinsamen Mitmachtanz. Zur Musik des „Gute Laune Remix“ wurde getanzt, geklatscht und gelacht.

Anschließend machten sich die Kinder mit ihren Laufkarten auf den Weg zu den verschiedenen Stationen. Jede Klasse hatte ein eigenes Spiel vorbereitet und betreut. So entstand ein abwechslungsreicher Parcours, bei dem Bewegung, Geschicklichkeit und Teamgeist im Mittelpunkt standen.

Geschicklichkeit und Treffsicherheit

An der Station der Klasse 1c warteten bunte Entchen darauf, aus einem Planschbecken geangelt zu werden. Mit einer Angel und viel Fingerspitzengefühl mussten die kleinen Enten möglichst schnell aus dem Wasser gefischt werden. Besonders spannend wurde es, wenn zwei Kinder gleichzeitig gegeneinander antraten.

Treffsicherheit war beim Ballpong der Klasse 2a gefragt. Aus kurzer Entfernung versuchten die Kinder, Bälle in Mülleimer zu werfen und möglichst viele Treffer zu erzielen.

Ebenfalls um gutes Zielen ging es beim klassischen Dosenwerfen der Klasse 1b. Kaum etwas sorgte für so viel Freude wie das vertraute Scheppern der umfallenden Dosen nach einem gelungenen Wurf.

Eine weitere Variante des Zielwerfens bot die Klasse 1a mit Leitergolf an. Dabei wurden Wurfgeräte auf eine Leiter geworfen, deren drei Sprossen unterschiedlich viele Punkte einbrachten. Die obere Sprosse zählte einen Punkt, die mittlere zwei und die untere drei Punkte. Wer am Ende die höchste Punktzahl erreicht hatte, gewann das Duell.

Die Klasse 2b verband Geschicklichkeit mit Taktik. Beim Frisbee Tic Tac Toe mussten Frisbeescheiben möglichst präzise in Ringe geworfen werden, die wie ein Tic Tac Toe Spielfeld angeordnet waren. Ziel war es, drei eigene Treffer waagrecht, senkrecht oder diagonal in eine Reihe zu bringen.

Auch die Klasse 4a setzte auf Präzision. Beim beliebten Cornhole standen sich jeweils zwei Kinder gegenüber und warfen abwechselnd kleine Sandsäckchen auf ein schräges Spielbrett mit einer Öffnung. Für Treffer in die Öffnung gab es Punkte. Gar nicht so einfach, alle vier Säckchen erfolgreich zu versenken.

Sportliche Herausforderungen mit Schläger, Ball und Flossen

Die Klasse 3a lud an ihrer Hockeystation zu einer sportlichen Geschicklichkeitsaufgabe ein. Mit einem Hockeyschläger musste ein Tennisball möglichst sicher durch einen Slalomparcours aus Hütchen geführt werden. Dabei waren Ballgefühl, Koordination und eine ruhige Hand gefragt, denn jede Berührung der Hütchen kostete wertvolle Zeit.

Besonders originell war der Wassertransport der Klasse 3c. Mit Flossen an den Füßen watschelten die Kinder eine kurze Strecke entlang. Zuvor tauchten sie einen Schwamm ins Wasser und transportierten ihn möglichst schnell zum Ziel, wo das Wasser in einen Eimer ausgedrückt wurde. Im Team ging es darum, den Eimer auf der anderen Seite möglichst rasch zu füllen.

Bei der Klasse 3b konnte das Spiel „Vier Gewinnt Shots“ ausprobiert werden. Anders als beim bekannten Brettspiel wurden kleine Bälle auf das Spielfeld geworfen. Nach dem Aufprall sprangen sie häufig unvorhersehbar weiter, sodass es deutlich schwieriger war als erwartet, vier Bälle in eine Reihe zu bringen.

Etwas ruhiger, aber nicht weniger spannend ging es an der Boule Station der Klasse 4b zu. Ziel war es, die eigenen Kugeln möglichst nah an die kleine Zielkugel zu platzieren. Dabei waren Gefühl, Konzentration und eine gute Einschätzung der Wurfstärke gefragt.

Beliebte Highlights von Abenteuer Kabs

Zu den besonderen Anziehungspunkten gehörten auch in diesem Jahr wieder die Angebote der Firma Abenteuer Kabs aus Speyer, die den Sport- und Spieletag seit vielen Jahren begleitet und bereichert.

Die große Hüpfburg war durchgehend gut besucht. Hier konnten sich die Kinder nach Herzenslust austoben, springen und gemeinsam spielen.

Viel Geschick war auf dem eigens aufgebauten Kettcarparcours gefragt. Zwei Runden mussten möglichst sicher und zügig absolviert werden. Dabei zeigte sich schnell, wer sein Kettcar besonders geschickt durch die Kurven steuerte.

Großer Andrang herrschte auch beim Bogenschießen. Nach einer kindgerechten Einweisung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Abenteuer Kabs durften die Kinder selbst Pfeil und Bogen ausprobieren und ihre Treffsicherheit an den Zielscheiben unter Beweis stellen.

Fußballspaß mit dem FV 08 Hockenheim

Auf dem Fußballplatz wartete der FV 08 Hockenheim mit einer weiteren sportlichen Herausforderung. Betreut durch den FSJler des Vereins versuchten die Kinder, den Ball möglichst genau auf ein Tor zu schießen, das in verschiedene Punktefelder eingeteilt war. Je nach Treffer konnten zwischen 10 und 1000 Punkte erzielt werden. Für jedes Kind standen drei Versuche zur Verfügung, um möglichst viele Punkte zu sammeln.

Fröhlicher Abschluss mit Tanz und Verlosung

Zum Abschluss versammelte sich die gesamte Schulgemeinschaft noch einmal auf dem Schulhof. Gemeinsam wurde erneut zum „Gute Laune Remix“ getanzt. Diesmal sorgte zusätzlich eine Seifenblasenmaschine für viele schillernde Seifenblasen und eine fröhliche Atmosphäre.

Anschließend folgte die mit Spannung erwartete Verlosung. Die ausgefüllten Laufkarten waren zuvor jahrgangsweise in Lostöpfen gesammelt worden. Als Glücksfee zog unsere Schulsekretärin die Gewinnerinnen und Gewinner. Diese durften sich ihren Preis selbst aussuchen. Zur Auswahl standen unter anderem Eintrittsgutscheine für das Aquadrom, Wasser-Volleybälle, Beach-Tennis-Sets, Wasser-Wurfscheiben und Gummi-Fußbälle.

Ein herzliches Dankeschön

Ein Sport- und Spieletag mit so vielen Angeboten ist nur durch das Engagement zahlreicher Unterstützerinnen und Unterstützer möglich.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Eltern und Großeltern, die die Schülergruppen zuverlässig von Station zu Station begleiteten. Ebenso danken wir den Lehrerinnen, die die Stationen vorbereitet, betreut und den gesamten Vormittag begleitet haben.

Ein ganz besonderer Dank geht an Frau Sprotte. Sie hat den Sport- und Spieletag mit großem Einsatz maßgeblich vorbereitet und organisiert und damit wesentlich zum Gelingen dieses schönen Vormittags beigetragen.

Unser Dank gilt außerdem der Firma Abenteuer Kabs aus Speyer, die die Hartmann-Baumann-Schule seit vielen Jahren mit ihren attraktiven Angeboten unterstützt und den Sport- und Spieletag immer wieder bereichert. Ebenso bedanken wir uns beim FSJler des FV 08 Hockenheim für die Betreuung der Fußballstation.

Der Sport- und Spieletag war erneut ein gelungener gemeinsamer Abschluss des Schuljahres.

Mobiles Makerspace bringt Zukunftstechnologien an die Hartmann-Baumann-Schule

Wie entsteht eigentlich ein Gegenstand aus dem 3D-Drucker? Und wie schafft es ein Laser, einen Namen präzise in Holz zu gravieren?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhielten die Kinder der Robotik-AG der Hartmann-Baumann-Schule bei einem besonderen Workshop mit dem mobilen Makerspace des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg.

Das mobile Makerspace ist ein Angebot des Landesmedienzentrums, das moderne digitale Fertigungstechniken direkt an Schulen bringt. Anstatt dass Schülerinnen und Schüler weite Wege zu einem Techniklabor zurücklegen müssen, kommen die Geräte und das Fachpersonal in die Schule.

Ziel ist es, Kindern neue Technologien auf praktische Weise zugänglich zu machen und sie zum eigenen Ausprobieren und kreativen Gestalten zu ermutigen.

Im Mittelpunkt steht dabei das Lernen durch eigenes Handeln. Die Kinder erleben digitale Technik nicht nur als Anwender, sondern entwickeln eigene Ideen und setzen diese selbst um.

Für die Schülerinnen und Schüler der Robotik-AG war dies eine besondere Gelegenheit. Exklusiv für sie verwandelte sich der Musikraum der Schule für einen Vormittag in eine moderne Kreativwerkstatt.

Das Team des Medienzentrums hatte dafür unter anderem mehrere großformatige 3D-Drucker sowie einen Lasercutter mitgebracht.

Vom digitalen Entwurf zum eigenen Lesezeichen

Henning Müller vom Medienzentrum führte die Kinder zunächst in die Grundlagen des 3D-Drucks ein. Anschaulich erklärte er, wie aus einer digitalen Vorlage Schicht für Schicht ein dreidimensionaler Gegenstand entsteht.

Einige Kinder konnten dabei bereits eigenes Wissen einbringen.

Anschließend durften die Kinder selbst kreativ werden. Mit einer speziellen App auf dem iPad gestaltete jedes Kind sein persönliches Lesezeichen. Zunächst wurde die Größe der Vorlage angepasst. Danach musste der eigene Name auf dem Lesezeichen platziert werden.

Dabei war genaues Arbeiten gefragt, denn der Schriftzug sollte auf dem fertigen Lesezeichen leicht erhöht erscheinen. Dafür musste die richtige Höhe eingestellt werden.

Ebenso wichtig war die genaue Ausrichtung des Namens. Der Schriftzug durfte weder zu hoch noch zu weit am Rand liegen und musste mit dem Lesezeichen verbunden sein, damit später alles korrekt gedruckt werden konnte.

Wo Unterstützung nötig war, half das Team des Medienzentrums geduldig weiter, erklärte die einzelnen Arbeitsschritte verständlich und zeigte den Kindern, wie sie mögliche Fehler selbst erkennen und beheben konnten.

Nachdem die Entwürfe fertig waren, wurden sie per AirDrop an das mit den 3D-Druckern verbundene iPad von Henning Müller gesendet.

Zum Schluss durfte jedes Kind noch die Farbe auswählen, in der das eigene Lesezeichen gedruckt werden sollte.

Dann begann der spannendste Teil. Die 3D-Drucker setzten die digitalen Entwürfe Schicht für Schicht in echte Gegenstände um. Die Kinder konnten den gesamten Herstellungsprozess unmittelbar verfolgen und beobachten, wie aus dünnen Kunststofffäden nach und nach ihr persönliches Lesezeichen entstand.

Mit großer Neugier verfolgten sie jeden einzelnen Arbeitsschritt und warteten gespannt auf das fertige Ergebnis. Entsprechend groß war die Freude, als sie schließlich ihr selbst entworfenes und personalisiertes Lesezeichen in den Händen hielten.

Eigene Holzgravur mit dem Lasercutter

Während die 3D-Drucker arbeiteten, konnten die Kinder eine zweite Technik kennenlernen. Gemeinsam mit Markus Purkart vom Medienzentrum gestalteten sie eine persönliche Gravur mit dem Lasercutter.

Dafür standen vorbereitete Holzplättchen in Herzform oder als Fußball zur Auswahl, passend zur Fußball-Weltmeisterschaft. Zunächst wurde das Holzplättchen mittig in die Maschine gelegt. Anschließend fotografierten die Kinder es mit dem iPad.

Auf dem entstandenen Bild schrieben sie ihren Namen und positionierten ihn an der gewünschten Stelle. Nach einem letzten Kontrollblick genügte ein Knopfdruck und der Laser begann seine Arbeit. Innerhalb weniger Augenblicke wurde der Name sauber und präzise in das Holz eingraviert.

Auch hier war der Herstellungsprozess für die Kinder besonders faszinierend. Sie konnten Schritt für Schritt beobachten, wie der Laser die Gravur entstehen ließ und nahmen am Ende ein weiteres selbst gestaltetes Werkstück mit nach Hause.

Begeisterung für Technik wecken

Das Team des Medienzentrums mit Henning Müller, Markus Purkart, Ulrike Werner sowie dem FSJ-Mitarbeiter Levi Häußer verstand es hervorragend, die moderne Technik kindgerecht und verständlich zu vermitteln.

Mit viel Geduld beantworteten sie Fragen, unterstützten die Kinder bei ihren Arbeitsschritten und schufen eine Atmosphäre, in der eigenes Ausprobieren ausdrücklich erwünscht war.

Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten während der gesamten Workshops mit großer Motivation und viel Freude. Sie erfuhren, dass digitale Technologien weit mehr sind als Computer oder Tablets.

Sie können eigene Ideen entwickeln, digitale Entwürfe erstellen und erleben unmittelbar, wie daraus reale Gegenstände entstehen.

Der Besuch des mobilen Makerspace war damit weit mehr als ein spannender Projekttag. Er vermittelte den Kindern auf anschauliche Weise wichtige Kompetenzen für die digitale Welt und zeigte ihnen, wie viel Kreativität, Präzision und Teamarbeit hinter modernen Fertigungstechniken stecken.

Die selbst gestalteten Lesezeichen und die gravierten Holzplättchen werden die Kinder noch lange an diesen besonderen Vormittag erinnern.

Hinter dem klangvollen Namen „The Ridiculous Rhyme Show“ verbirgt sich eine internationale Theatergruppe, die sich ganz dem spielerischen Umgang mit der englischen Sprache verschrieben hat. Ursprünglich aus England stammend, touren die Schauspielerinnen derzeit durch Deutschland und ganz Großbritannien, um mit ihren lehrreichen, musik- und comedygeladenen Shows Kindern weltweit die Freude am Englischlernen zu vermitteln.

Entwickelt wurde das erfolgreiche Konzept von den britischen Moderatoren Joe Chambers und Andrew Crawford. Bekannt aus der beliebten BBC-TV-Show „The Rhyme Rocket“ (dort als First Officer Ditty und Professor Poet unterwegs), bringen sie kreative Wortspiele über den Unterricht hinaus direkt auf die Schulbühnen. Bereits über 2000 Schulen weltweit haben das einzigartige Programm erlebt. Nun machten die Schauspielerinnen Liv und Hanna auch in unserer Turnhalle Station.

Spielerisch Sprachen lernen ohne Vorkenntnisse

Die Show richtet sich speziell an Kinder mit wenig bis gar keinen Englischkenntnissen. Sie bietet einen äußerst unterhaltsamen und vor allem barrierefreien Zugang zur Fremdsprache. Durch den Einsatz von Comedy, Musik und vielen Mitmach-Elementen werden Berührungsängste abgebaut und die Kinder ermutigt, Englisch auf natürliche und spaßige Weise zu entdecken. Die Darstellerinnen setzen auf starke Mimik und Gestik, sodass die Kinder dem englischsprachigen Geschehen mühelos folgen können.

Der Besuch an der Hartmann-Baumann-Schule

Im Vorfeld der Veranstaltung hatten unsere Lehrkräfte bereits wichtige Vokabeln im Unterricht behandelt, sodass die Kinder bestens vorbereitet waren. Paarwörter wie „spoon“ oder „moon“ sowie „box“ und „fox“ klangen den Schülerinnen und Schülern noch im Ohr und wurden in der Halle sofort wiedererkannt.

Als die Schauspielerinnen in unserer Turnhalle loslegten, sprang der Funke sofort über. Im Mittelpunkt der humorvollen Geschichte stand die etwas vergessliche Hanna, der die Kinder helfen mussten, sich wieder daran zu erinnern, wie das Reimen funktioniert.

Große Begeisterung bei den Klassen 1 bis 4

Dank des erworbenen Vorwissens und der ausdrucksstarken Darstellung der beiden Akteurinnen hatten unsere Schülerinnen und Schüler großen Spaß daran, den Handlungsstrang zu verfolgen. Sie suchten begeistert nach den passenden englischen Reimen und unterstützten die Darsteller lauthals.

Nachdem die Kinder mit der neuen Einheit „Time to eat“ im Englischunterricht gelernt hatten, was es in England typischerweise zum Frühstück gibt, durften sie es auch selbst ausprobieren.

Zur Auswahl standen:

pancakes with maple syrup

scones with butter and jam

bacon and eggs

baked beans and toast

Dazu gab es frisches Obst und Gemüse sowie Tee und Saft.

Wir danken allen Eltern, die fleißig eingekauft und all die Leckereien zubereitet haben.

Am 18.06.2026 unternahm die Klasse 4b einen Ausflug zur Explore Science im Herzogenriedpark in Mannheim.

An zahlreichen Mitmachstationen konnten die Kinder spannende Entdeckungen und Erfindungen kennenlernen und selbst aktiv werden.

Geheimnisse der Tiefsee und chemische Experimente

So beschäftigten sie sich beispielsweise mit der Tiefsee – einem riesigen Lebensraum unserer Erde, von dem noch immer vieles unerforscht ist.
Am Stand des KIT hatten die Kinder die Möglichkeit, die Chromatographie kennenzulernen und zu beobachten, wie sich scheinbar einfarbige Proben in leuchtende Muster auflösen.
Außerdem konnten sie einen eigenen „Fingergrill“ bauen.

Blick in die Sterne und bedeutende Frauen der Wissenschaft

Am Stand des Planetariums erforschten die Schülerinnen und Schüler unser Sonnensystem und betrachteten die Sonne durch ein spezielles Sonnenteleskop.
Beim Ada-Lovelace-Projekt setzten sie sich mit Frauen auseinander, die bedeutende Entdeckungen und Erfindungen gemacht haben, jedoch lange Zeit wenig Beachtung fanden, darunter Lise Meitner und Rosalind Franklin.

Geheime Codes und die Welt der DNA

Mit einer Cäsarscheibe konnten die Kinder Codes entschlüsseln. Zudem bauten sie ein DNA-Modell aus Pfeifenreinigern, extrahierten die DNA einer Tomate und betrachteten diese anschließend unter dem Mikroskop.

Eine Reise in die Urzeit und die Welt der Laser

An der Tschira-Jugendakademie erfuhren die Kinder, wie die Welt vor unserer Zeit aussah und welche Lebewesen damals auf der Erde lebten. Auch eine Stabschrecke konnten sie dort aus nächster Nähe beobachten.
Bei der Universität Heidelberg entdeckte man die Welt der Laser – unter anderem konnte man Laserstrahlen ausweichen. Ein Schüler aus der 4b stellte den neuen Rekord auf: 0 F in 10,02 Sekunden. Alle waren sehr beeindruckt.

Ein gelungener Tag 

Bei bestem Wetter verbrachten die Kinder einen abwechslungsreichen und erlebnisreichen Tag. Die vielen spannenden Angebote sorgten für große Begeisterung und machten allen viel Spaß.
Dabei gab es noch zahlreiche weitere Stationen und Experimente zu entdecken, sodass für jede und jeden etwas Interessantes dabei war.

Dank an die Begleitpersonen

Ein herzliches Dankeschön gilt den vielen helfenden Eltern, die den Ausflug begleitet und unterstützt haben. Durch ihre Hilfe wurde dieser schöne Tag überhaupt erst möglich.

Im Rahmen des Programms Klasse2000 stand für unsere Jüngsten eine ganz besondere Unterrichtsstunde auf dem Plan. Das zentrale Thema: Bewegung.

Aufwärmen mit der Symbolfigur KLARO

Die Stunde startete schwungvoll. Gemeinsam mit der beliebten Symbolfigur KLARO begaben sich die Kinder auf einen interaktiven Abenteuerpfad. Diese spannende Bewegungsgeschichte lud zum Mitmachen ein und brachte alle Schülerinnen und Schüler direkt in Aktion. Das Aufwärmen machte nicht nur großen Spaß, sondern führte auch perfekt zum Kern der Stunde.

Knochen, Gelenke und Muskeln: Das perfekte Trio

Nach dem Warm-up gingen die Erstklässler einer wichtigen Frage auf den Grund: Was benötigt unser Körper überhaupt, damit wir uns bewegen können? Drei Faktoren wurden genauer unter die Lupe genommen:

  • Knochen & Gelenke: Ein großes Plakat mit der Aufschrift „Unsere Knochen und Gelenke“ diente zur Veranschaulichung. Beim Abtasten stellten die Kinder fest: Knochen fühlen sich hart an. Das muss so sein, denn sie geben unserem Körper Halt und Stütze.
  • Gelenke als Verbindungsstücke: Wo am Körper gibt es Gelenke? Die Kinder entdeckten sie schnell an Knien, Ellbogen, Händen und Fingern. Das Fazit: Gelenke sind beweglich und verbinden die Knochen. Ohne sie könnten wir weder schreiben, noch Gitarre spielen oder rennen.
  • Die Kraft der Muskeln: Ein kleines Experiment machte die Muskelkraft sichtbar. Die Schüler ließen zuerst den Arm locker hängen und beugten ihn dann an. Das Ergebnis: Der Bizeps spannt sich an und wird spürbar dicker, weil er sich beim Beugen verkürzt. Muskeln können sich also anspannen und entspannen.

Erst wenn alle drei Komponenten – Knochen, Gelenke und Muskeln – optimal zusammenspielen, ist Bewegung überhaupt möglich!

Wie bleiben wir fit?

Die Erstklässler sammelten Ideen dazu, was man tun kann, damit Gelenke und Muskeln gut funktionieren:

  1. Viel bewegen: Sport treiben, spazieren gehen oder Roller fahren halten den Körper fit. Die Kinder erhielten zudem praktische Tipps für Bewegungsmöglichkeiten zu Hause.
  2. Entspannen: Ausruhen und Erholen sind für die Regeneration der Muskeln genauso wichtig wie die Action.
  3. Gesund essen und trinken: Eine kurze Vorstellung der klassischen Ernährungspyramide verdeutlichte, was gesundheitsfördernd ist. Die Basis (unterstes Stockwerk) bilden mindestens 6 Gläser Wasser. Darüber folgen mindestens 5 Portionen Gemüse und Obst, gefolgt von Kohlenhydraten (4 Portionen Müsli, Nudeln oder Kartoffeln) und Milchprodukten für die Proteine. Die Kinder lernten: Kleine Ausnahmen – wie ein Stück Kuchen am Geburtstag – sind natürlich erlaubt!

Weiterlernen im KLARO-Labor

Wer zu Hause weiterforschen möchte, findet tolle digitale Tipps, Spiele und Übungen. Im Klaro Labor können sich Eltern und Kinder mit dem Passwort KLARO20+ einloggen und direkt mitmachen.

Danke an den Liosn-Club und die AOK Rhein-Neckar

Ein herzliches Dankeschön geht an unsere Gesundheitsförderin und an den Lionsclub Hockenheim e.V. sowie die AOk- Rhein-Neckar, die das Programm Klasse2000 an unserer Schule finanzieren

Die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassen nahmen an Workshops mit dem Titel „Film ab!“ teil und erhielten dabei einen Einblick in die Erstellung von Stop-Motion-Filmen. Schritt für Schritt entwickelten die Kinder eigene kleine Filmprojekte – von der ersten Idee über die Planung bis hin zum fertigen Kurzfilm.

Dabei lernten die Kinder, wie aus vielen Einzelbildern bewegte Szenen entstehen und welche Arbeitsschritte zur Filmproduktion gehören. Mit Kreativität, Geduld und guter Zusammenarbeit entstanden unterschiedliche Kurzfilme, die die Schülerinnen und Schüler mit großem Interesse umsetzten.

Die Workshops wurden von Dr. Meike Uhrig (Media + Emotion Lab) geduldig und professionell durchgeführt.

Wir danken sehr herzlich der Hopp-Foundation, deren Unterstützung die Durchführung solcher Projekte an unserer Schule ermöglicht.

Workshop zum Alten Ägypten

Die Klasse 3a der Hartmann-Baumann-Schule hat an einem Workshop des Badischen Landesmuseums Karlsruhe teilgenommen.

Im Rahmen des Projekts „Museum unterwegs“ beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler im Klassenzimmer mit dem Thema „Das Land am Nil – Leben im Alten Ägypten“.

Ziel des Angebots ist es, den Unterrichtsinhalt über die frühe Hochkultur durch den Einsatz von Anschauungsmaterialien praxisnah zu vermitteln.
Geschichte mit Sinnen erfahren

Nach einer thematischen Einführung durch das Museumsteam konnten die Kinder verschiedene Materialien selbst untersuchen. Dabei ging es um die Frage, wie die Menschen im Alten Ägypten lebten und welche Bräuche sie pflegten.

Im Mittelpunkt standen dabei drei Aspekte:

    • Geruch: Die Schülerinnen und Schüler lernten den Geruch von Weihrauch kennen, der bei der Einbalsamierung von Mumien verwendet wurde.
    • Symbolik: Es wurde vermittelt, welche unterschiedlichen Kronen die Pharaonen trugen und welche Bedeutung diese hatten.
    • Materialkunde: Die Kinder konnten die Beschaffenheit von echtem Papyrus durch Ertasten erfahren.

Schreiben auf Papyrus

Im praktischen Teil des Workshops setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit der altägyptischen Schrift auseinander. Sie übersetzten ihre eigenen Namen in Hieroglyphen und schrieben diese auf Papyrus.

Zusätzlich gestalteten sie eine sogenannte Königskartusche. Diese ovale Schleife wurde im Alten Ägypten genutzt, um die Namen von Herrschern gestalterisch hervorzuheben und zu schützen.

Die selbst angefertigten Schriftstücke durften die Kinder als Erinnerung mit nach Hause nehmen

Am 13. Mai verwandelte sich unsere Schule in einen bunten Sportplatz. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler folgten dem Aufruf des Landessportverbands Baden-Württemberg und kamen zum Trikottag BW im Sportoutfit zum Unterricht.

Statt der üblichen Alltagskleidung prägten Vereinstrikots, Trainingsjacken und Sportshirts das Bild auf dem Schulhof und in den Klassenräumen.

Die Aktion zeigte eindrucksvoll, wie sportlich und vielseitig unsere Schulgemeinschaft aufgestellt ist.

Die vertretenen Sportarten reichten von den Klassikern Fußball, Handball, Schwimmen, Leichtathletik, Basketball und Tischtennis über Turnen, Tanzen, Wing Tsun und Judo bis hin zu Akrobatik. Sogar ein Cricket-Trikot war zu sehen.

Einige Kinder machten ihre doppelte Vereinsmitgliedschaft kreativ sichtbar: Sie trugen einfach das Shirt des einen Vereins unter der Trainingsjacke eines anderen Vereins.

Zum Abschluss versammelten sich die sportlichen Teilnehmer im Atrium der Schule für ein gemeinsames Gruppenfoto. Dieses Bild wird nun für die Fotoaktion auf der offiziellen Trikottag- Webseite eingereicht. Mit etwas Glück gewinnt unsere Schule damit einen von drei Sportgeräte-Gutscheinen im Wert von 1000 Euro.

Ein großes Dankeschön geht an alle Schüler, die mitgemacht und ihren Verein so stolz repräsentiert haben.