Wie arbeitet die Feuerwehr und was ist im Brandfall zu tun? Diesen Fragen gingen die vierten Klassen bei ihrem Besuch bei der Feuerwehr Hockenheim nach.

Aufgaben und Ausrüstung der Feuerwehr

Zu Beginn erhielten die Kinder allgemeine Informationen über die Feuerwehr Hockenheim und ihre vielfältigen Aufgaben. Dabei lernten sie die vier wichtigen Bereiche kennen: löschen, retten, bergen und schützen.

Ein weiterer Schwerpunkt war das richtige Verhalten im Brandfall. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wo ein Notruf eingeht und welche Informationen bei einem Anruf wichtig sind. Anhand der sogenannten W-Fragen wurde besprochen, was die Leitstelle wissen muss, um schnell und gezielt Hilfe schicken zu können.

Auch die Ausrüstung der Feuerwehrleute wurde vorgestellt. Besonders beeindruckt waren die Kinder vom Gewicht der Schutzkleidung. Zusammen mit der Sauerstoffflasche kann die gesamte Ausrüstung bis zu 60 Kilogramm wiegen.

Experimente mit Feuer und selbst den Feuerlöscher bedienen

Bei verschiedenen Experimenten konnten die Kinder beobachten, wie Feuer entsteht und wodurch es gelöscht werden kann. Sie entzündeten ein Streichholz, untersuchten, wie schnell ein Sägespan brennt, und beobachteten, wie eine Flamme unter einem Glas erlischt, wenn ihr der Sauerstoff entzogen wird.

Ein besonderes Erlebnis war das praktische Ausprobieren eines Feuerlöschers. Unter Anleitung durften die Kinder selbst einen Feuerlöscher bedienen und damit ein eigens dafür vorbereitetes Feuer löschen. So konnten sie unmittelbar erleben, wie ein Feuerlöscher eingesetzt wird.

Zum Abschluss stand ein Rundgang durch das Feuerwehrgebäude auf dem Programm. Dabei erhielten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die Räumlichkeiten und die Arbeit der Feuerwehr.

Der Besuch vermittelte den vierten Klassen viele interessante Einblicke und wichtiges Wissen rund um den Brandschutz und das richtige Verhalten im Notfall.

Ein herzlicher Dank gilt der Feuerwehr Hockenheim für die Zeit, die anschaulichen Erklärungen und die Möglichkeit, die Arbeit der Feuerwehr vor Ort kennenzulernen.

In diesem Jahr nimmt die Hartmann-Baumann-Schule bereits zum zweiten Mal am Biber-Wettbewerb teil. 19 Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen stellen sich in diesem Jahr den Aufgaben rund um Informatik und logisches Denken. Damit sie wissen, was sie beim Wettbewerb erwartet, fand ein gemeinsamer Probedurchlauf mit Schulleiter Marcus Roth statt.

Aufgaben lösen, Formate kennenlernen

Für die Übung bearbeiteten die Kinder Aufgaben aus dem Biber-Wettbewerb des Jahres 2023. Dabei konnten sie selbst entscheiden, ob sie alleine oder im Team arbeiten wollten. Für die insgesamt neun Aufgaben standen, wie auch beim eigentlichen Wettbewerb, 30 Minuten zur Verfügung.

Die Schülerinnen und Schüler gingen konzentriert an die Arbeit. Während einige bereits nach etwa zehn Minuten alle Aufgaben bearbeitet hatten, nutzten andere nahezu die gesamte Bearbeitungszeit. Dabei wurde schnell deutlich, dass die Aufgaben ganz unterschiedliche Denkwege erfordern.

Was hat das mit Informatik zu tun?

Ein wichtiger Bestandteil des Probedurchlaufs war es, den digitalen Ablauf des Wettbewerbs kennenzulernen. Da die Aufgaben am Wettbewerbstag am Computer bearbeitet werden, konnten die Kinder ausprobieren, wie sie digital aufgerufen und gelöst werden. Gleichzeitig bekamen sie einen Eindruck von den unterschiedlichen Aufgabenformaten.

Im Anschluss wurden die Aufgaben gemeinsam besprochen. Dabei gab es auch einige Aha-Erlebnisse, wenn sich zunächst ungewöhnliche Lösungswege erschlossen oder ein kniffliges Problem plötzlich verständlich wurde. Marcus Roth ging dabei auch darauf ein, was die einzelnen Aufgaben mit Informatik zu tun haben. Denn beim Biber-Wettbewerb geht es nicht in erster Linie um Computerwissen, sondern vor allem um logisches Denken, geschicktes Vorgehen, das Erkennen von Mustern und das Entwickeln von Lösungsstrategien.

Der Probedurchlauf bot den Kindern damit eine gute Gelegenheit, sich mit den Aufgaben und dem digitalen Format vertraut zu machen. Nun können sie gut vorbereitet in den Biber-Wettbewerb 2026 starten.

Am Montag, den 2.11., wartete im Musikunterricht eine Überraschung auf die Klassen 2a und 2b: Der achtjährige Jonathan war zu Besuch gekommen, um ihnen sein Musikinstrument vorzustellen: den Kontrabass.

Die Kinder staunten beim Anblick des großen Instruments, das den Bassisten um einiges überragt, und hatten viele Fragen an Jonathan: Wie lange er schon spiele, wie er auf die Idee gekommen sei, Kontrabass zu lernen und wie er mit so einem großen Instrument zurecht käme.

Nach gemeinsamen Überlegungen, wie ein Kontrabass „funktioniert“, erlebten die Kinder das Instrument in Aktion. Jonathan spielte ihnen zwei Stücke vor, die den Kindern zeigten, dass der Kontrabass ein sehr vielfältiges Instrument ist, das in mehreren Musikrichtungen zum Einsatz kommt.

Das Highlight der Stunde kam zum Schluss. Jedes Kind durfte den Kontrabass einmal selbst ausprobieren.

Im Rahmen der Frederikwoche beschäftigte sich die Klasse 4a auf unterschiedliche Weise mit dem Lesen. Passend zu Halloween standen dabei Gruselgeschichten, geheimnisvolle Bilder und englische Reime im Mittelpunkt.

Auf den iPads recherchierten die Kinder Halloween-Bilder, die anschließend im Klassenzimmer ausgestellt wurden.

Außerdem brachten sie eigene Texte und Gruselgeschichten mit oder verfassten selbst kleine Geschichten, die sie sich gegenseitig vorlasen. Dabei wurde auch mit der Stimme experimentiert: Englische Reime trugen die Kinder mit besonderer Betonung und verstellten Stimmen vor.

Für eine besondere Leseatmosphäre sorgten die Taschenlampen. Im abgedunkelten Klassenzimmer konnten die Kinder ihre Geschichten mit einer Taschenlampe lesen und so das Lesen einmal auf eine andere Art erleben.

Die Aktionen zeigten, wie vielseitig Lesen sein kann und wie sich die Frederikwoche mit dem Thema Halloween verbinden lässt.

Im Rahmen des Frederick Tags 2026 nahm die Klasse 3b an einer digitalen Mitmach-Lesung zu „Das kleine böse Buch“ teil. Die Veranstaltung wurde vom Friedrich-Bödecker-Kreis Baden-Württemberg angeboten und von Thomas Hussung, dem Illustrator des Buches, gestaltet.

Neben der Lesung stand das gemeinsame Zeichnen im Mittelpunkt. Die Kinder griffen selbst zu Stift und Papier und zeichneten nach den Anregungen des Illustrators am Bildschirm. So konnten sie die Veranstaltung aktiv mitgestalten und eigene Ideen zeichnerisch umsetzen.

Was bedeutet Erntedank? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Kinder der ersten und zweiten Klassen im Religionsunterricht. Erzählungen und Geschichten gaben Anlass, über das Danken, das Teilen und den Umgang mit Lebensmitteln nachzudenken.

In den zweiten Klassen wurde das Thema bei einem gemeinsamen Erntedankessen aufgegriffen. Die Kinder brachten Gemüse von zu Hause mit, das gemeinsam vorbereitet und mundgerecht geschnitten wurde. Die Lehrkräfte steuerten verschiedene Dips bei. Anschließend kamen alle zusammen, um das Mitgebrachte zu probieren und miteinander zu teilen.

Auch in den ersten Klassen ging es um den Wert unserer Lebensmittel. Anhand der Geschichte „Lenas große Entdeckung zum Erntedankfest“ und weiterer Impulse zum Erntedank setzten sich die Kinder damit auseinander, wofür wir dankbar sein können. Die Geschichte vom Brot, das wir nicht wegwerfen, lenkte den Blick darauf, Lebensmittel wertzuschätzen und sorgsam mit ihnen umzugehen.

So wurde das Erntedankfest im Religionsunterricht auf unterschiedliche Weise aufgegriffen. Die Kinder erfuhren, dass Danken nicht nur bedeutet, etwas zu sagen. Auch das Teilen mit anderen und der bewusste Umgang mit Lebensmitteln gehören dazu.

Am Samstag, den 19. September 2026, wurden an der Hartmann-Baumann-Schule 65 Kinder in drei erste Klassen eingeschult. Die Einschulungsfeier fand in der Aula der Realschule Hockenheim statt. Zahlreiche Familien, Verwandte und Freunde waren gekommen, um den Schulanfang gemeinsam mit den Kindern zu feiern.

„Die verschwundenen Buchstaben“

Gestaltet wurde das Programm von den Schülerinnen und Schülern der Klassen 2a, 2b und 2c. Sie führten das kleine Theaterstück „Die verschwundenen Buchstaben“ auf.

Darin wollen die beiden Schulkinder Ben und Anna den Schulanfängern die Buchstaben beibringen. Doch plötzlich sind die Buchstaben verschwunden. Zwerge und Hasen haben sie genommen, weil sie selbst lesen lernen möchten. Gemeinsam wird schließlich eine Lösung gefunden: Die Buchstaben kehren an die Hartmann-Baumann-Schule zurück und auch die Zwerge und Hasen erhalten Buchstaben für ihre eigene Schule.

„Der Löwe in dir“

In seiner Rede nahm Schulleiter Marcus Roth das Bilderbuch „Der Löwe in dir“ zum Ausgangspunkt. Die Geschichte von einem großen Löwen und einer kleinen Maus beschäftigt sich mit der Frage, welche Fähigkeiten in jedem Einzelnen stecken.

Die kleine Maus möchte zunächst so sein wie der Löwe, weil sie glaubt, dass sie dann stärker und von den anderen mehr beachtet wird. Im Laufe der Geschichte erkennt sie jedoch, dass auch der Löwe nicht alles kann und dass sie selbst ihre eigenen Stärken hat.

Daran knüpfte er seine Gedanken zum Schulanfang. Jedes Kind bringt unterschiedliche Fähigkeiten mit. Deshalb gehe es in der Schule nicht darum, wer etwas am schnellsten oder am besten kann. Die Kinder sollen ihre eigenen Stärken entdecken und sich nicht ständig mit anderen vergleichen.

Auch das Lernen brauche Zeit. Wenn etwas zunächst nicht gelingt, bedeutet das nicht, dass man es nicht lernen kann. Aus „Das kann ich nicht“ kann „Das kann ich noch nicht“ werden. Üben, nachfragen, Hilfe annehmen und es noch einmal versuchen gehören zum Lernen dazu.

Ein weiterer Schwerpunkt der Rede war die Klassengemeinschaft. Die Kinder werden ihre Grundschulzeit gemeinsam verbringen und dabei aufeinander angewiesen sein. Einander helfen, zuhören, jemanden mitspielen lassen oder Unterstützung anbieten, wenn etwas noch nicht gelingt, sind einfache Dinge, aus denen eine Gemeinschaft entsteht.

Die erste Schulstunde

Nach der Einschulungsfeier gingen die Schulanfängerinnen und Schulanfänger mit ihren Klassenlehrerinnen in das Gebäude der Hartmann-Baumann-Schule. Dort fand die erste Schulstunde statt. Für die Kinder war dies die erste Gelegenheit, ihr Klassenzimmer kennenzulernen und gemeinsam mit ihren neuen Mitschülerinnen und Mitschülern den Schulalltag zu beginnen.

Während dieser Zeit wurden die wartenden Eltern und Gäste von den Eltern der Klassen 2a, 2b und 2c bewirtet. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Eltern, die sich an der Vorbereitung und Bewirtung beteiligt und damit zum Gelingen des Einschulungstages beigetragen haben.

Segen zum Schulanfang

Nach der ersten Schulstunde erwartete die Kinder an der Hartmann-Baumann-Schule noch ein besonderer Moment. Sie konnten durch einen Segensbogen gehen, den Pfarrer Dahlinger aufgebaut hatte, und erhielten von ihm den Segen für ihren Schulweg.

Zusätzlich bekam jedes Kind einen Engelanhänger als Begleiter für die kommende Schulzeit.

Wir wünschen allen Schulanfängerinnen und Schulanfängern einen guten Start und eine schöne Grundschulzeit an der Hartmann-Baumann-Schule!

 

Wir hoffen, dass alle Eltern und Schülerinnen und Schüler eine schöne, erholsame gemeinsame Ferienzeit hatten.

Nun startet das neue Schuljahr, und wir freuen uns darauf, mit Ihnen und Ihren Kindern gemeinsam durchzustarten.

Der 1. Schultag ist am Montag, 14.09.2026. Der Unterricht findet bei der jeweiligen Klassenlehrkraft von der 2. bis zur 5. Stunde statt. Ab Dienstag, 15.09.2026 beginnt der Unterricht wieder nach dem regulären Stundenplan.

Einen Blick lohnt auch der Terminkalender auf unserer Homepage: Dort sind bereits zahlreiche Termine und Aktionen für das kommende Schuljahr eingetragen.

Wir freuen uns auf ein spannendes und erfolgreiches neues Schuljahr mit Ihnen und Ihren Kindern!

Ihr Team der Hartmann-Baumann-Schule

Ein Gottesdienst zum Schuljahresende

Mit einem gemeinsamen Abschlussgottesdienst verabschiedete sich die Schulgemeinschaft der Hartmann-Baumann-Schule in die Sommerferien. Der Gottesdienst entstand im Rahmen der landesweiten Aktion „Sommerschätze“ des Religionspädagogischen Instituts Baden (RPI Baden) und stand unter dem Motto:

„Manches wächst schon, obwohl man es noch nicht sehen kann.“

Dieses Leitmotiv zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Feier und lud die Kinder dazu ein, auf das vergangene Schuljahr zurückzublicken und zugleich voller Zuversicht auf das zu schauen, was vor ihnen liegt.

Schätze entdecken und dankbar zurückblicken

Zu Beginn des Gottesdienstes sammelten die Schülerinnen und Schüler ihre persönlichen „Schätze“ des vergangenen Schuljahres. In einer Schatzkiste wurden symbolisch Erinnerungen an neue Freundschaften, gemeinsame Erlebnisse, Lernerfolge, Mut, Zusammenhalt und viele kleine Momente des Glücks zusammengetragen. Dabei wurde deutlich, dass die wertvollsten Schätze oft nicht sichtbar sind, sondern im Herzen getragen werden.

Ein gemeinsames Dankgebet griff diese Gedanken auf und machte bewusst, wie viel im Laufe eines Schuljahres wachsen und entstehen kann.

Was im Verborgenen wächst

Den Mittelpunkt des Gottesdienstes bildete die anschauliche Geschichte eines kleinen Samenkorns. Gemeinsam wurde überlegt, was geschieht, wenn ein Samen in die Erde gelegt wird. Obwohl zunächst nichts zu sehen ist, beginnt bereits neues Leben zu wachsen. Dieses Bild wurde mit dem Gleichnis vom Senfkorn aus dem Markusevangelium verbunden. Die Kinder erfuhren, dass auch Hoffnung, Vertrauen, Freundschaft oder Mut oft ganz klein beginnen und sich mit der Zeit entfalten können – selbst dann, wenn man ihre Wirkung zunächst noch nicht erkennt.

In einer gemeinsamen Aktion wurden die Wünsche der Kinder digital auf einer Leinwand als bunte Blütenblätter sichtbar: Frieden, Freude, Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft, Liebe, Dankbarkeit, Vertrauen und Hoffnung. So entstand ein sichtbares Zeichen dafür, dass aus vielen kleinen Beiträgen etwas Schönes und Wertvolles wachsen kann.

Ein Sommerschatz zum Mitnehmen

Zum Abschluss erhielten alle Schülerinnen und Schüler in ihren Klassenzimmern ein kleines Faltkärtchen mit Blumensamen. Dieses Geschenk knüpfte an das Motto des Gottesdienstes an und sollte die Kinder auch in den Sommerferien daran erinnern, dass vieles Zeit braucht, um zu wachsen – in der Natur ebenso wie im eigenen Leben.

Mit diesem hoffnungsvollen Gedanken, guten Wünschen und Gottes Segen verabschiedete sich die Schulgemeinschaft in die wohlverdienten Sommerferien.

Traditionell fand am vorletzten Schultag vor den Sommerferien an der Hartmann-Baumann-Schule der beliebte Sport- und Spieletag statt. Bei bestem Sommerwetter verwandelte sich das Schulgelände in eine große Bewegungslandschaft mit abwechslungsreichen Spielstationen, sportlichen Herausforderungen und vielen Gelegenheiten, gemeinsam aktiv zu sein.

Bewegter Auftakt auf dem Schulhof

Zum schwungvollen Auftakt versammelten sich alle Schülerinnen und Schüler auf dem Schulhof zu einem gemeinsamen Mitmachtanz. Zur Musik des „Gute Laune Remix“ wurde getanzt, geklatscht und gelacht.

Anschließend machten sich die Kinder mit ihren Laufkarten auf den Weg zu den verschiedenen Stationen. Jede Klasse hatte ein eigenes Spiel vorbereitet und betreut. So entstand ein abwechslungsreicher Parcours, bei dem Bewegung, Geschicklichkeit und Teamgeist im Mittelpunkt standen.

Geschicklichkeit und Treffsicherheit

An der Station der Klasse 1c warteten bunte Entchen darauf, aus einem Planschbecken geangelt zu werden. Mit einer Angel und viel Fingerspitzengefühl mussten die kleinen Enten möglichst schnell aus dem Wasser gefischt werden. Besonders spannend wurde es, wenn zwei Kinder gleichzeitig gegeneinander antraten.

Treffsicherheit war beim Ballpong der Klasse 2a gefragt. Aus kurzer Entfernung versuchten die Kinder, Bälle in Mülleimer zu werfen und möglichst viele Treffer zu erzielen.

Ebenfalls um gutes Zielen ging es beim klassischen Dosenwerfen der Klasse 1b. Kaum etwas sorgte für so viel Freude wie das vertraute Scheppern der umfallenden Dosen nach einem gelungenen Wurf.

Eine weitere Variante des Zielwerfens bot die Klasse 1a mit Leitergolf an. Dabei wurden Wurfgeräte auf eine Leiter geworfen, deren drei Sprossen unterschiedlich viele Punkte einbrachten. Die obere Sprosse zählte einen Punkt, die mittlere zwei und die untere drei Punkte. Wer am Ende die höchste Punktzahl erreicht hatte, gewann das Duell.

Die Klasse 2b verband Geschicklichkeit mit Taktik. Beim Frisbee Tic Tac Toe mussten Frisbeescheiben möglichst präzise in Ringe geworfen werden, die wie ein Tic Tac Toe Spielfeld angeordnet waren. Ziel war es, drei eigene Treffer waagrecht, senkrecht oder diagonal in eine Reihe zu bringen.

Auch die Klasse 4a setzte auf Präzision. Beim beliebten Cornhole standen sich jeweils zwei Kinder gegenüber und warfen abwechselnd kleine Sandsäckchen auf ein schräges Spielbrett mit einer Öffnung. Für Treffer in die Öffnung gab es Punkte. Gar nicht so einfach, alle vier Säckchen erfolgreich zu versenken.

Sportliche Herausforderungen mit Schläger, Ball und Flossen

Die Klasse 3a lud an ihrer Hockeystation zu einer sportlichen Geschicklichkeitsaufgabe ein. Mit einem Hockeyschläger musste ein Tennisball möglichst sicher durch einen Slalomparcours aus Hütchen geführt werden. Dabei waren Ballgefühl, Koordination und eine ruhige Hand gefragt, denn jede Berührung der Hütchen kostete wertvolle Zeit.

Besonders originell war der Wassertransport der Klasse 3c. Mit Flossen an den Füßen watschelten die Kinder eine kurze Strecke entlang. Zuvor tauchten sie einen Schwamm ins Wasser und transportierten ihn möglichst schnell zum Ziel, wo das Wasser in einen Eimer ausgedrückt wurde. Im Team ging es darum, den Eimer auf der anderen Seite möglichst rasch zu füllen.

Bei der Klasse 3b konnte das Spiel „Vier Gewinnt Shots“ ausprobiert werden. Anders als beim bekannten Brettspiel wurden kleine Bälle auf das Spielfeld geworfen. Nach dem Aufprall sprangen sie häufig unvorhersehbar weiter, sodass es deutlich schwieriger war als erwartet, vier Bälle in eine Reihe zu bringen.

Etwas ruhiger, aber nicht weniger spannend ging es an der Boule Station der Klasse 4b zu. Ziel war es, die eigenen Kugeln möglichst nah an die kleine Zielkugel zu platzieren. Dabei waren Gefühl, Konzentration und eine gute Einschätzung der Wurfstärke gefragt.

Beliebte Highlights von Abenteuer Kabs

Zu den besonderen Anziehungspunkten gehörten auch in diesem Jahr wieder die Angebote der Firma Abenteuer Kabs aus Speyer, die den Sport- und Spieletag seit vielen Jahren begleitet und bereichert.

Die große Hüpfburg war durchgehend gut besucht. Hier konnten sich die Kinder nach Herzenslust austoben, springen und gemeinsam spielen.

Viel Geschick war auf dem eigens aufgebauten Kettcarparcours gefragt. Zwei Runden mussten möglichst sicher und zügig absolviert werden. Dabei zeigte sich schnell, wer sein Kettcar besonders geschickt durch die Kurven steuerte.

Großer Andrang herrschte auch beim Bogenschießen. Nach einer kindgerechten Einweisung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Abenteuer Kabs durften die Kinder selbst Pfeil und Bogen ausprobieren und ihre Treffsicherheit an den Zielscheiben unter Beweis stellen.

Fußballspaß mit dem FV 08 Hockenheim

Auf dem Fußballplatz wartete der FV 08 Hockenheim mit einer weiteren sportlichen Herausforderung. Betreut durch den FSJler des Vereins versuchten die Kinder, den Ball möglichst genau auf ein Tor zu schießen, das in verschiedene Punktefelder eingeteilt war. Je nach Treffer konnten zwischen 10 und 1000 Punkte erzielt werden. Für jedes Kind standen drei Versuche zur Verfügung, um möglichst viele Punkte zu sammeln.

Fröhlicher Abschluss mit Tanz und Verlosung

Zum Abschluss versammelte sich die gesamte Schulgemeinschaft noch einmal auf dem Schulhof. Gemeinsam wurde erneut zum „Gute Laune Remix“ getanzt. Diesmal sorgte zusätzlich eine Seifenblasenmaschine für viele schillernde Seifenblasen und eine fröhliche Atmosphäre.

Anschließend folgte die mit Spannung erwartete Verlosung. Die ausgefüllten Laufkarten waren zuvor jahrgangsweise in Lostöpfen gesammelt worden. Als Glücksfee zog unsere Schulsekretärin die Gewinnerinnen und Gewinner. Diese durften sich ihren Preis selbst aussuchen. Zur Auswahl standen unter anderem Eintrittsgutscheine für das Aquadrom, Wasser-Volleybälle, Beach-Tennis-Sets, Wasser-Wurfscheiben und Gummi-Fußbälle.

Ein herzliches Dankeschön

Ein Sport- und Spieletag mit so vielen Angeboten ist nur durch das Engagement zahlreicher Unterstützerinnen und Unterstützer möglich.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Eltern und Großeltern, die die Schülergruppen zuverlässig von Station zu Station begleiteten. Ebenso danken wir den Lehrerinnen, die die Stationen vorbereitet, betreut und den gesamten Vormittag begleitet haben.

Ein ganz besonderer Dank geht an Frau Sprotte. Sie hat den Sport- und Spieletag mit großem Einsatz maßgeblich vorbereitet und organisiert und damit wesentlich zum Gelingen dieses schönen Vormittags beigetragen.

Unser Dank gilt außerdem der Firma Abenteuer Kabs aus Speyer, die die Hartmann-Baumann-Schule seit vielen Jahren mit ihren attraktiven Angeboten unterstützt und den Sport- und Spieletag immer wieder bereichert. Ebenso bedanken wir uns beim FSJler des FV 08 Hockenheim für die Betreuung der Fußballstation.

Der Sport- und Spieletag war erneut ein gelungener gemeinsamer Abschluss des Schuljahres.