Einen ganz besonderen Besuch erlebten die Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen der Hartmann-Baumann-Schule:

Die Kinderbuchautorin Iris Genenz war zu Gast und stellte ihr Buch „Mein geheimes Leben als Monsterjäger – Warum du niemals in einen Gully fallen solltest“ vor.

Jede Klasse erhielt ihre eigene Lesung. Dieses bewusste Konzept sorgte für eine intensive Atmosphäre und gab den Kindern viel Raum für Fragen, Mitmachen und eigene Ideen.

So wurde jede Lesung zu einem ganz persönlichen Erlebnis.

Eine echte Monsterjägerin und ihr Assistent

Schon beim Betreten des Raumes war klar, dass Iris Genenz an diesem Vormittag nicht nur als Autorin auftrat.

Gekleidet in einen blauen Monsterjäger-Overall und mit einer speziellen Monsterjäger-Brille, mit der man magische Auren erkennen kann, stellte sie sich den Kindern als echte Monsterjägerin vor. Monsterjäger arbeiten allerdings nicht allein.

Deshalb war auch ihr Mann Dimo dabei, ihr Assistent, ebenfalls im Overall, der an die Monsterjäger aus Ghostbusters erinnerte.

Monsterjäger / Monsterjägerin gesucht

Statt direkt aus dem Buch vorzulesen, führte Iris Genenz die Kinder zunächst in den anspruchsvollen Beruf einer Monsterjägerin ein.

Viele Menschen glauben heute ja nicht mehr an Monster, erklärte sie. Doch das sei ein großer Irrtum. Monster gebe es sehr wohl.

Und da dringend Nachwuchs gebraucht werde, fragte sie die Kinder, wer sich vorstellen könne, Monsterjäger oder Monsterjägerin zu werden.

Zwar warnte sie davor, dass es weder Wochenenden noch Feierabende gebe, doch das hielt kaum jemanden zurück. Fast alle Hände gingen nach oben.

Ein Wobbelbobbler in der Schule

Dann lüftete Iris Genenz ein Geheimnis: In der Hartmann-Baumann-Schule lebe ein Monster. Sie habe es auf der Toilette entdeckt.

Sein bestialischer Gestank und seltsame Geräusche hätten es verraten. Es handle sich um einen sogenannten Wobbelbobbler.

Dieses Monster hat Blasen auf der Haut, die, wenn sie platzen, für einen üblen Geruch sorgen. Einen Geruch, den jedes Kind nur allzu gut kennt.

Mit einem Augenzwinkern erklärte sie, der Wobbelbobbler habe sich in der Schule eingenistet. Doch Entwarnung folgte sofort. Als erfahrene Monsterjägerin habe sie ihn bereits gefangen.

Zum Beweis lief ihr Assistent durch die Reihen und zeigte ein Glas mit einem schleimigen, geschrumpften Monster darin.

Die Kinder schmunzelten und beugten sich neugierig vor, um einen Blick auf das eingefangene Monster zu erhaschen.

Wie Monster gefangen werden

Wie man Monster fängt, erklärte Iris Genenz, hänge immer vom jeweiligen Monster ab. Auf ihre Frage, wie man wohl einen Wobbelbobbler fangen könne, sprudelten die Ideen der Kinder nur so hervor.

Dabei machte sie deutlich, dass alle Monster Lebewesen seien. Sie dürfen eingefangen werden, dabei aber keinen Schaden nehmen.

Beim Wobbelbobbler helfe eine Nadel. Mit ihr sticht man in seine Blasen. Da er keinen Schmerz empfindet, fällt er einfach zusammen, wird ganz klein und kann sicher eingefangen werden.

Charly fällt in den Gully … und das Abenteuer beginnt

Charly ist ein ganz normaler Junge, bis er an Halloween durch ein Missgeschick in ein Abenteuer gerät. Auf dem Weg zu einer Halloween-Party fällt er in einen Gully und kommt dabei mit einer geheimnisvollen, magischen Substanz in Berührung.

Kurz darauf begegnet er Béron und Epona, zwei Monsterjägern aus einer anderen Welt, die nur an Halloween durch ein Portal in die Menschenwelt gelangen.

Zunächst halten sie Charly für ein magisches Wesen, doch schnell wird klar, dass er etwas Besonderes ist.

Er hat ein ungewöhnliches Gespür für Monster, begegnet ihnen ohne Angst und geht selbst mit gefährlichen Kreaturen erstaunlich ruhig um. Beeindruckt von seinem Talent nehmen ihn die Monsterjäger in ihre Obhut und führen ihn in ihre Arbeit ein.

Schritt für Schritt wird Charly Teil der Monsterjäger und hilft dabei, Monster aufzuspüren und sicher in ihre Welt zurückzubringen.

Der Nachtschreck wird erschreckt

Iris Genenz las nun die spannende Passage vor, in der Charly dem Nachtschreck begegnet. Dieses Monster kann man nicht einfach festhalten oder schrumpfen lassen.

Nachtschrecke müssen selbst erschreckt werden. Erst dann werden sie kleiner. Sechs Kinder durften diese Szene begleiten, indem sie an genau festgelegten Stellen auf einen Knopf drückten, der die passenden Geräusche erzeugte.

Als im Text zu hören war:

„Er gab ein fiependes Geräusch von sich, wie ein Ballon, aus dem die Luft rausgelassen wurde, und schrumpfte zusammen“,

ertönte zeitgleich ein täuschend echt klingendes Geräusch, das die Szene für einen Moment lebendig werden ließ.“

Die Kinder fieberten mit, bis der Nachtschreck schließlich auf die Größe einer Katze geschrumpft war und eingefangen werden konnte.

Das Klassenmonster entsteht

Anschließend war Kreativität und Fantasie gefragt. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern entstand zum Beispiel das Klassenmonster der Klasse 4a.

Die Kinder bestimmten Schritt für Schritt, wie es aussehen sollte. Iris Genenz setzte die Ideen zeichnerisch um.

So bekam das Monster einen Stierkopf, Hasenzähne, eine Katzenpfote, Hasenbeine, Adlerflügel und ein Ringelschwänzchen. Natürlich brauchte das Monster auch einen Namen. Ein Schüler taufte es „Das It“.

Jedes Monster kann etwas, erklärte Iris Genenz. Welche besonderen Fähigkeiten „Das It“ haben sollte, entwickelte sie gemeinsam mit den Kindern:

Es kann fliegen, da es Flügel habe, auf Hochhäuser springen und wie ein Rammbock rammen.

Zum Schluss musste die Klasse noch festlegen, wie man dieses Monster einfangen könne, also was seine besondere Schwachstelle sei. Die Lösung war schnell gefunden: Mit Karotten.

Monsterjäger-Prüfung bestanden

Zum Abschluss setzte Iris Genenz ihre Monsterjäger-Brille auf. Mit ihr könne sie erkennen, welche Kinder den sogenannten magischen Funken hätten.

Ob aus den Schülerinnen und Schülern tatsächlich Monsterjäger geworden waren, zeigte die letzte Prüfung.

Das Schatzmonster Egon hatte eine Truhe mit einem Zahlenschloss bewacht. Drei Fragen mussten beantwortet werden, die Antworten ergaben in der richtigen Reihenfolge den Zahlencode.

Die Kinder hatten aufmerksam zugehört und knackten den Code ohne Probleme. Die Monsterjäger-Prüfung war bestanden. Als Belohnung gab es Autogrammkarten.

Fragen an die Autorin

Den Abschluss bildete eine ausgiebige Fragerunde, die die Kinder eifrig nutzten.

Sie wollten wissen, wie lange Iris Genenz an dem Buch geschrieben habe. Sechs Monate, lautete ihre Antwort, wobei die Zeit für das Erfinden der Geschichte noch hinzukomme.

Auch die Frage, ob sie mit Stift oder PC schreibe, wurde gestellt. Mit dem Stift sei es kreativer, erklärte sie, geschrieben habe sie das Buch jedoch am Computer, da der Verlag eine digitale Vorlage benötige.

Auf die Frage, wie ein Buch veröffentlicht werde, erzählte sie, dass eine Literaturagentur dabei helfen könne, den Kontakt zu Verlagen herzustellen.

Danke an Frau Gansler

Die Lesungen wurden in enger Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Gansler organisiert, die die Schule seit Jahren bei solchen Veranstaltungen unterstützt.

Frau Gansler hatte einen liebevoll gestalteten Büchertisch mit einer Auswahl an Büchern von Iris Genenz aufgebaut.

Viele Kinder nutzten die Gelegenheit, ein Buch zu kaufen und es sich direkt signieren zu lassen.

In den Klassen 2a und 2b drehte alles um das Thema Robotik. Schulleiter Marcus Roth führte einen Workshop mit den Bee-Bots durch und brachte den Kindern die ersten Grundlagen des Programmierens näher.

Einführung in die Welt der Bee-Bots

Zu Beginn erhielten die Kinder eine kurze, verständliche Einführung in die Bedienung der Bee-Bots. Gemeinsam wurde besprochen, welche Tasten es gibt, wie Bewegungen geplant werden und warum es wichtig ist, die Befehle in der richtigen Reihenfolge einzugeben. Schnell wurde klar, dass es dabei nicht nur ums Drücken von Knöpfen geht, sondern um vorausschauendes Denken und genaues Planen.

Entdeckungsrundgang durch die Stationen

Im Anschluss starteten die Kinder zu einem Rundgang, in dem zahlreiche Bodenmatten vorbereitet waren. Jede Matte bot andere Aufgaben und Herausforderungen. So konnten sich die Kinder zunächst einen Überblick verschaffen, bevor sie später in Kleingruppen von Station zu Station wechselten.

Vielfältige Bodenmatten mit spannenden Aufgaben

Besonders beliebt war die Zoostation. Hier schlüpfte der Bee-Bot in die Rolle eines Zoowärters und musste gezielt zu den verschiedenen Tiergehegen gesteuert werden.

Auf der Buchstabenmatte waren alle Buchstaben des Alphabets abgebildet. Mithilfe eines Buchstabengenerators auf dem iPad wurde zufällig ein Buchstabe ausgewählt, zu dem der Bee-Bot anschließend programmiert werden musste.

Auf einer weiteren Matte mit vielen unterschiedlichen Tieren standen Quizfragen im Mittelpunkt. Ein Kind las die Frage vor, die Gruppe suchte gemeinsam das passende Tier und programmierte den Bee-Bot so, dass er dorthin fuhr. Besonders kommunikativ ging es dabei zu, denn jede Entscheidung wurde gemeinsam besprochen.

Große Begeisterung löste auch die Matte mit verschiedenen Motiven wie Mond, Weltall, Strand, Taucher oder Rakete aus. Hier lauteten die Aufgaben zum Beispiel, drei Bilder in einer bestimmten Reihenfolge anzufahren. Genaues Überlegen und Absprechen war dabei gefragt.

Ein Highlight war die Fußballmatte. Mit einem speziellen Aufsatz konnte der Bee-Bot einen Ball ins gegnerische Tor schieben. Diese Station war sehr begehrt.

Lernen mit Geografie und Kreativität

Auf den geografischen Matten, einer Europakarte und einer Deutschlandkarte, begaben sich die Bee-Bots auf Reisen. Mithilfe von Länder- oder Städtekarten suchten die Kinder Ziele, programmierten den Weg dorthin und setzten die Reise anschließend mit einer neuen Karte fort. So wurden spielerisch geografische Kenntnisse vertieft.

Kreativität stand an einer weiteren Station im Vordergrund. Die Kinder steckten auf einer Holzplatte selbst einen Parcours ab und ließen den Bee-Bot diesen anschließend durchfahren. Dabei entstanden ganz unterschiedliche Strecken, die immer wieder angepasst und verbessert wurden.

Auf der Wimmelbildmatte „Am See“ mussten kleine Bildausschnitte gefunden werden. Anschließend wurde der Bee-Bot so programmiert, dass er genau zu dieser Stelle fuhr. Weitere Matten zeigten Tiere, Meerestiere, Obst sowie eine Weltkarte mit Tieren und ihren Lebensräumen. Hier entstanden kreative Aufgaben wie etwa eine Reise des Eisbären zum Känguru.

Arbeiten in Kleingruppen

Die Kinder arbeiteten während des gesamten Workshops in Kleingruppen. Dabei wurden wichtige Kompetenzen gefördert, die eng mit Robotik verbunden sind. Teamfähigkeit, gegenseitige Rücksichtnahme, Kommunikation und gemeinsames Problemlösen standen ständig im Mittelpunkt. Die Gruppen wechselten regelmäßig die Matten, sodass jedes Kind viele unterschiedliche Aufgaben kennenlernen konnte.

Was Bee-Bots besonders macht

Bee-Bots sind kindgerechte Lernroboter, die ohne Bildschirm programmiert werden können. Sie eignen sich besonders gut für den Einstieg in informatisches Denken, da Befehle sichtbar und nachvollziehbar bleiben. Gleichzeitig fördern sie logisches Denken, räumliche Orientierung und die Fähigkeit, Fehler zu erkennen und Lösungen zu finden.

Begeisterung, Konzentration und Kreativität

Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten mit großer Freude und Konzentrationsbereitschaft. Sie stellten sich eigene Aufgaben, probierten neue Wege aus und unterstützten sich gegenseitig.

Der Workshop machte nicht nur viel Spaß, sondern zeigte auch, wie Lernen durch aktives Tun und gemeinsames Entdecken gelingen kann.

Mit einer starken und überzeugenden Leistung nahm eine Schülermannschaft der Hartmann-Baumann-Schule am Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ im Bereich Tischtennis teil. Beim Kreisfinale musste das Team der HBS gegen gleich zwei Mannschaften der Schiller-Grundschule Walldorf antreten.

Die Spiele fanden in der benachbarten Turnhalle des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums statt und boten spannende Ballwechsel auf hohem sportlichem Niveau. Unsere Mannschaft zeigte von Beginn an große Konzentration, Teamgeist und spielerisches Können. Beide Begegnungen wurden souverän und eindeutig mit jeweils 5:0 Punkten gewonnen. Damit ließ das Team keinen Zweifel an seiner Überlegenheit und setzte sich verdient durch.

Durch diese hervorragenden Ergebnisse qualifizierte sich die Mannschaft der Hartmann-Baumann-Schule für die nächste Runde des Wettbewerbs. Dieser Erfolg ist nicht nur ein Beleg für die starke Leistung der Spielerinnen und Spieler, sondern auch für ihr engagiertes Training und ihren großen Einsatz.

Betreut wurde die Mannschaft von Roland Wolff vom Hockenheimer Tischtennisverein TTC Hockenheim e.V., dem für seine fachkundige Unterstützung und Motivation ein besonderer Dank gilt.

Die Hartmann-Baumann-Schule gratuliert der Schülermannschaft herzlich zu diesem sportlichen Erfolg und wünscht viel Erfolg für die kommenden Spiele. Wir sind stolz auf euch!

In der Hockenheimer Tageszeitung wurde dazu am 15.01.2026 ein Artikel veröffentlicht: Jugend trainiert für Olympia Tischtennis 15.01.2026

Im evangelischen Religionsunterricht der Klassen 4a und 4b der Hartmann-Baumann-Schule stand in diesem Schuljahr die Sternsingeraktion 2026 unter dem Motto „Schule statt Fabrik“ im Mittelpunkt.

Zu Beginn setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem biblischen Text über die Heiligen Drei Könige auseinander, die in der Bibel auch als Weise oder Sterndeuter bezeichnet werden. Die Kinder erfuhren, wie die Könige dem Stern folgten, Geschenke brachten und damit bis heute ein Zeichen von Hoffnung, Nächstenliebe und Solidarität setzen.

Wer sind die Sternsinger?

Anschließend wurden die Sternsinger genauer vorgestellt. Die Kinder lernten, was Sternsinger sind, woher diese Tradition stammt und warum Kinder jedes Jahr um den Jahreswechsel von Haus zu Haus ziehen.

Ein besonderer Fokus lag auf dem Segensspruch 20 C+M+B 26, der an viele Haustüren geschrieben wird. Die Buchstaben stehen für den lateinischen Segenswunsch „Christus mansionem benedicat“ – „Christus segne dieses Haus“. Gleichzeitig verweisen sie auf das Jahr 2026.

Persönliche Einblicke: Sternsinger aus der Klasse berichten

Zwei Kinder aus der Klasse berichteten von ihrem eigenen Einsatz als Sternsinger in Hockenheim. Sie erzählten von ihren Erlebnissen, vom gemeinsamen Singen, vom Sammeln der Spenden und davon, wie schön es ist, anderen Menschen eine Freude zu machen und gleichzeitig Kindern in Not zu helfen.

Filmische Eindrücke: „Willi in Bangladesch“

In einer weiteren Religionsstunde sahen die Klassen den Film „Willi in Bangladesch“, den Begleitfilm zur diesjährigen Sternsingeraktion.

Willi Weitzel, bekannt aus der Kindersendung „Willi wills wissen“, reist darin nach Bangladesch und zeigt eindrücklich die Lebensbedingungen von Kindern, die dort arbeiten müssen, anstatt zur Schule zu gehen.

Kinderarbeit am Beispiel von Tazim

Im Film begleitet Willi unter anderem den 12-jährigen Tazim. Tazim arbeitet täglich von 7.00 Uhr bis 18.00 Uhr in einer Werkstatt, in der Aluminiumtöpfe hergestellt werden. Dabei arbeitet er barfuß, ohne Schuhe, was eine große Verletzungsgefahr mit sich bringt.

Für 11 Stunden Arbeit verdient er am Tag 200 Taka, das sind umgerechnet etwa 1,50 Euro.

Mit zehn Jahren musste Tazim anfangen zu arbeiten. Zuvor ging er zur Schule, doch seine Familie ist so arm, dass sie auf sein Einkommen angewiesen ist. Heute kann er nur seinen Namen schreiben und auch nur wenig lesen.

Kinderarbeit weltweit – Zahlen und Ursachen

Der Film macht deutlich, dass Tazims Schicksal kein Einzelfall ist. Weltweit müssen rund 160 Millionen Kinder arbeiten, meist aus Armut.

Gründe dafür sind unter anderem:

  • Krankheiten der Eltern durch die sie nicht arbeiten und kein Einkommen erzielen können
  • Zu niedrige Löhne
  • Kriege
  • Die Folgen des Klimawandels wie Dürre

Reichtum und Armut sind weltweit sehr ungleich verteilt.

Hoffnung durch Hilfe: Die Arbeit von ARKTF

Im Mittelpunkt der diesjährigen Sternsingeraktion steht die Organisation ARKTF, eine Stiftung in Bangladesch, die sich für arbeitende Kinder einsetzt.

Die ARKTF-Stiftung

  • ermöglicht Kindern den Schulbesuch,
  • stattet sie mit Schulmaterialien aus,
  • versorgt sie mit Kleidung und
  • geht direkt in Betriebe, um dort arbeitende Kinder anzusprechen und ihnen Hilfe anzubieten.

Wie wirkungsvoll diese Unterstützung ist, zeigt das Beispiel der 12-jährigen Nour, die im Film vorgestellt wird.

Vier Jahre lang konnte sie nicht zur Schule gehen. Dank der Hilfe von ARKTF besucht sie nun wieder den Unterricht und hat neue Zukunftsperspektiven.

Die Spendengelder der Sternsinger kommen direkt dieser wichtigen Arbeit zugute.

Ein sichtbares Zeichen der Solidarität

Zum Abschluss der Unterrichtseinheit erhielten alle Kinder ein Segensarmband der Sternsinger mit dem Spruch „Segen bringen, Segen sein.

Das fair gehandelte Armband aus ist ein sichtbares Zeichen der Solidarität mit Kindern weltweit. Die Segensbändchen erscheinen jedes Jahr in neuen Farben – 2026 in Gelb und Rot.

Wer mehr wissen möchte

Wer sich noch eingehender informieren möchte, dem empfehlen wir die Homepage des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ und das dort zur Verfügung gestellte Interview mit Willi Weitzel:

Interview mit TV-Reporter Willi Weitzel

1. Der erste Teil des Mottos der aktuellen Aktion Dreikönigssingen heißt ja „Kinderarbeit bekämpfen…“. Hast du Kinderarbeit in Bangladesch erlebt und gesehen?

2. Was sind die Gründe für Kinderarbeit?

3. Der zweite Motto-Teil heißt „…Bildung ermöglichen“. Wie funktioniert das?

4. Wie helfen die Sternsinger dabei, dass Kinder in die Schule gehen können?

5. Du hast viele Kinder getroffen, die arbeiten mussten, aber jetzt in die Schule gehen können. Welche Geschichte hat dich am meisten beeindruckt?

6. Wenn die Kinder kein Geld mehr verdienen, weil sie ja in die Schule gehen, woher kommt dann das Geld für die Familien?

7. Du hast dich auch mit einem Lehrer unterhalten und ihm von den Sternsingern erzählt, die in Deutschland von Tür zu Tür gehen. Was hat er dazu gesagt?

8. Welche Botschaft bringst du den Sternsingern aus Bangladesch mit?

9. Wie anstrengend ist Rikscha fahren? Und: Darf man eigentlich in einer fahrenden Rikscha stehen?

10. Was möchtest du den Sternsingerinnen und Sternsingern mit auf den Weg geben?

11. Für alle Kinder, die noch nicht Sternsingen gehen: Warum sollten sie es unbedingt mal ausprobieren?

Quellen

  • Bilder: Kindermissionswerk
  • Audio (Interview): Urte Podszuweit / Welterforscher Film und so weiter GmbH / Kindermissionswerk

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

wir wünschen Ihnen und Euch allen ein frohes, glückliches und vor allem gesundes und gutes neues Jahr 2026.

Nach den Weihnachtsferien freuen wir uns, unsere Schülerinnen und Schüler wieder an der Hartmann-Baumann-Schule begrüßen zu dürfen.

Der erste Schultag nach den Ferien ist am Mittwoch, den 07.01.2026. Der Unterricht findet nach regulärem Stundenplan statt.

Ihr

Team der Hartmann-Baumann-Schule

Freudenklänge im Gottesdienst

Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien feierte die Hartmann-Baumann-Schule ihren traditionellen Weihnachtgottesdienst. Unter dem Motto „Freudenklänge“ standen Glocken und Glöckchen im Mittelpunkt – als Zeichen der Freude, die Menschen zusammenrufen, Hoffnung schenken und die frohe Botschaft von Weihnachten in die Welt tragen.

Die Schülerinnen und Schüler erlebten einen stimmungsvollen und feierlichen Gottesdienst mit Musik, Lesungen, Fürbitten und Momenten des Innehaltens. Die verschiedenen Glockenklänge machten dabei symbolisch erfahrbar, wie Freude, Gemeinschaft und Zusammenhalt hörbar werden können.

Musikalische Einstimmung und klangvolle Begleitung

Bereits zu Beginn sorgte die Musik-AG der Hartmann-Baumann-Schule für eine festliche Atmosphäre. Mit ihrem musikalischen Beitrag stimmte sie alle Anwesenden feierlich auf den Gottesdienst ein und eröffnete den besonderen Morgen.

Auch während des Gottesdienstes spielte Musik eine zentrale Rolle. Die Liedbegleitungen zu bekannten und beliebten Weihnachtsliedern trugen wesentlich zur lebendigen Gestaltung bei. Gemeinsam wurden unter anderem „Zumba, Zumba – welch ein Singen“, „Wir sagen euch an den lieben Advent“, „Oh du Fröhliche“ und „Stern über Bethlehem“ gesungen. Die musikalischen Beiträge luden zum Mitsingen ein und machten die Freude der Weihnachtszeit spürbar.

Glöckchen als Zeichen der Fürbitte

Ein besonderer Moment war die Gestaltung der Fürbittengebete: Während des Gottesdienstes wurden an alle Kinder kleine Glöckchen verteilt. Zwischen den Fürbittengebeten ließen die Schülerinnen und Schüler ihre Glöckchen erklingen und „verstärkten“ so auf eindrucksvolle Weise die gemeinsamen Gebete.

Im Anschluss durften die Kinder ihre Glöckchen als Andenken behalten – als Erinnerung an den Gottesdienst und an die Botschaft von Freude und Hoffnung.

Freudenklänge im Schulalltag

Zum Abschluss des Gottesdienstes richtete Schulleiter Marcus Roth das Wort an alle Anwesenden. Er machte deutlich, dass die Freudenklänge nicht nur im Gottesdienst zu hören sind, sondern auch im Schulalltag und darüber hinaus ihren Platz haben.

Schon kleine Gesten können Freude und Zusammenhalt fördern: ein freundliches Wort, ein Lächeln oder gegenseitige Unterstützung. Gerade im Miteinander der Schulgemeinschaft können solche „Freudenklänge“ immer wieder neu entstehen.

Dank und Weihnachtswünsche

Herr Roth dankte allen Kindern und Beteiligten, die den Gottesdienst musikalisch sowie durch Wortbeiträge mitgestaltet haben. Zum Abschluss wünschte er allen Schülerinnen und Schülern frohe Weihnachten, erholsame Ferien und dass die Freude und die guten Eindrücke des Gottesdienstes noch lange nachklingen.

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr!

Auch in diesem Jahr verwandelte sich die Schulküche der Hartmann-Baumann-Schule kurz vor Weihnachten in eine Plätzchenbäckerei.

Sehr schnell duftete es im ganzen Schulhaus nach Weihnachten! Mit Unterstützung vieler Eltern entstanden in beiden zweiten Klassen leckere Plätzchen, die natürlich auch noch liebevoll in Handarbeit von fleißigen Kinderhänden verziert wurden.

Jedes Kind konnte stolz eine große Plätzchentüte mit nach Hause nehmen und die überig gebliebenen Plätzchen wurden am nächsten Tag im Klassenzimmer genüsslich verspeist.

Unsere Viertklässlerinnen und Viertklässler haben sich mit großem Eifer dem Thema Energie gewidmet. Gemeinsam mit der KliBA GmbH gingen sie der Frage nach, wie viel Strom alltägliche Geräte verbrauchen und welche Möglichkeiten es gibt, Energie einzusparen.

    

Experimente, die neugierig machen

In zwei abwechslungsreichen Unterrichtseinheiten führten die Kinder zahlreiche Experimente durch. Sie untersuchten mitgebrachte Elektrogeräte mithilfe spezieller Messgeräte und lernten dabei viel über deren Stromverbrauch.Für die Experimente brachten die Schülerinnen und Schüler verschiedene elektrische Geräte wie Föhne, Wasserkocher oder Radios mit.

Besonders erstaunt waren die Schülerinnen und Schüler darüber, dass manche Geräte sogar im ausgeschalteten Zustand weiterhin Energie benötigen. In der zweiten Einheit wurden zusätzlich Aluhüllen, Toilettenpapierrollen sowie optional Solarzellen oder kleine Windräder benötigt.

Messgeräte für den Alltag

Einige Kinder konnten Messgeräte ausleihen, um auch zuhause den Stromverbrauch ihrer Geräte weiter zu erforsc

Energiesparen und erneuerbare Energien entdecken

Gemeinsam sammelten die Kinder viele praktische Tipps, wie sich der eigene Energieverbrauch senken lässt. Außerdem setzten sie sich mit erneuerbaren Energiequellen auseinander und bauten kleine Modelle dazu. Aus Recyclingmaterialien wie Aluhüllen und Toilettenpapierrollen entstanden kreative Bastelarbeiten, die zeigten, wie aus Abfall neue und sinnvolle Dinge entstehen können.

Die Bedeutung des Projekts

Das Projekt machte den Kindern deutlich, wie wichtig ein bewusster Umgang mit Energie ist und welche Rolle erneuerbare Energien für unsere Zukunft spielen. Sie erfuhren, dass jeder Einzelne durch kleine Veränderungen einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann.

Dankeschön

Ein herzliches Dankeschön gilt der KliBA GmbH für die engagierte und wertvolle Unterstützung dieses lehrreichen Projekts!

Unsere Schülerinnen und Schüler der 3. Klassen setzen sich aktiv für den Klimaschutz ein. In Kooperation mit der KliBA GmbH, der regionalen Beratungsagentur für Energie- und Klimaschutz, erhielten die jungen Forscherinnen und Forscher in den vergangenen beiden Wochen spannende Einblicke in die Verbindung zwischen unserem Alltag und dem Klimawandel.

Was wurde gemacht?

Unter dem Leitthema „Unsere Erde hat Fieber – was steckt dahinter?“ beschäftigten sich die Kinder in zwei Unterrichtseinheiten intensiv mit dem Thema Müll. Dabei erfuhren sie nicht nur, wie viel Müll täglich entsteht, sondern auch, welche Folgen unser Konsumverhalten für die Umwelt hat.

  • Dem Müll auf der Spur: An verschiedenen Stationen verfolgten die Schülerinnen und Schüler den Weg des Abfalls und gewannen dabei viele neue Erkenntnisse.

  • Kreative Ansätze zur Müllvermeidung: Gemeinsam sammelten die Kinder zahlreiche Ideen, wie sich im Alltag Müll reduzieren lässt.

  • Mitgebrachter Müll im Fokus: In der zweiten Einheit brachten die Kinder eigene Müllstücke mit, die gemeinsam untersucht und besprochen wurden.

Warum ist das Projekt so wichtig?

Ein bewusster Umgang mit unserer Umwelt sollte früh erlernt werden. Das Projekt sensibilisiert die Schülerinnen und Schüler für einen nachhaltigen Lebensstil und zeigt ihnen, wie sie selbst aktiv zum Klimaschutz beitragen können.

Wer hat das Projekt ermöglicht?

Gefördert wird das Projekt vollständig durch das Land Baden-Württemberg im Rahmen des „Förderprogramms Klimaschutz-Plus“ sowie durch die Geschäftsstelle Klimaschutz des Rhein-Neckar-Kreises. Dadurch konnten die Angebote für unsere Schülerinnen und Schüler kostenfrei durchgeführt werden.

Ein herzliches Dankeschön an die KliBA GmbH für die gelungene Zusammenarbeit!

Anfang Dezember trafen sich die Kinder der Klasse 4b gemeinsam mit ihren Eltern zu einem stimmungsvollen vorweihnachtlichen Beisammensein im Klassenzimmer.

Dank der engagierten Elternvertreterinnen war für warme und kalte Getränke gesorgt, und viele Familien bereicherten das gemütliche Treffen mit liebevoll zubereiteten Leckereien für ein buntes Buffet. Herzlichen Dank für diese Unterstützung!

Zu Beginn des Nachmittags stand eine kreative Mitmachaktion auf dem Programm. Jedes Kind baute ein kleines Fahrzeug, das allein durch die Luft eines Luftballons angetrieben wird.

Anschließend wurden die selbst konstruierten Flitzer natürlich ausgiebig getestet – ein großer Spaß für alle Beteiligten.