Spielerisch programmieren lernen
In den Klassen 2a und 2b drehte alles um das Thema Robotik. Schulleiter Marcus Roth führte einen Workshop mit den Bee-Bots durch und brachte den Kindern die ersten Grundlagen des Programmierens näher.
Einführung in die Welt der Bee-Bots
Zu Beginn erhielten die Kinder eine kurze, verständliche Einführung in die Bedienung der Bee-Bots. Gemeinsam wurde besprochen, welche Tasten es gibt, wie Bewegungen geplant werden und warum es wichtig ist, die Befehle in der richtigen Reihenfolge einzugeben. Schnell wurde klar, dass es dabei nicht nur ums Drücken von Knöpfen geht, sondern um vorausschauendes Denken und genaues Planen.
Entdeckungsrundgang durch die Stationen
Im Anschluss starteten die Kinder zu einem Rundgang, in dem zahlreiche Bodenmatten vorbereitet waren. Jede Matte bot andere Aufgaben und Herausforderungen. So konnten sich die Kinder zunächst einen Überblick verschaffen, bevor sie später in Kleingruppen von Station zu Station wechselten.
Vielfältige Bodenmatten mit spannenden Aufgaben

Besonders beliebt war die Zoostation. Hier schlüpfte der Bee-Bot in die Rolle eines Zoowärters und musste gezielt zu den verschiedenen Tiergehegen gesteuert werden.

Auf der Buchstabenmatte waren alle Buchstaben des Alphabets abgebildet. Mithilfe eines Buchstabengenerators auf dem iPad wurde zufällig ein Buchstabe ausgewählt, zu dem der Bee-Bot anschließend programmiert werden musste.

Auf einer weiteren Matte mit vielen unterschiedlichen Tieren standen Quizfragen im Mittelpunkt. Ein Kind las die Frage vor, die Gruppe suchte gemeinsam das passende Tier und programmierte den Bee-Bot so, dass er dorthin fuhr. Besonders kommunikativ ging es dabei zu, denn jede Entscheidung wurde gemeinsam besprochen.

Große Begeisterung löste auch die Matte mit verschiedenen Motiven wie Mond, Weltall, Strand, Taucher oder Rakete aus. Hier lauteten die Aufgaben zum Beispiel, drei Bilder in einer bestimmten Reihenfolge anzufahren. Genaues Überlegen und Absprechen war dabei gefragt.

Ein Highlight war die Fußballmatte. Mit einem speziellen Aufsatz konnte der Bee-Bot einen Ball ins gegnerische Tor schieben. Diese Station war sehr begehrt.
Lernen mit Geografie und Kreativität


Auf den geografischen Matten, einer Europakarte und einer Deutschlandkarte, begaben sich die Bee-Bots auf Reisen. Mithilfe von Länder- oder Städtekarten suchten die Kinder Ziele, programmierten den Weg dorthin und setzten die Reise anschließend mit einer neuen Karte fort. So wurden spielerisch geografische Kenntnisse vertieft.

Kreativität stand an einer weiteren Station im Vordergrund. Die Kinder steckten auf einer Holzplatte selbst einen Parcours ab und ließen den Bee-Bot diesen anschließend durchfahren. Dabei entstanden ganz unterschiedliche Strecken, die immer wieder angepasst und verbessert wurden.

Auf der Wimmelbildmatte „Am See“ mussten kleine Bildausschnitte gefunden werden. Anschließend wurde der Bee-Bot so programmiert, dass er genau zu dieser Stelle fuhr. Weitere Matten zeigten Tiere, Meerestiere, Obst sowie eine Weltkarte mit Tieren und ihren Lebensräumen. Hier entstanden kreative Aufgaben wie etwa eine Reise des Eisbären zum Känguru.
Arbeiten in Kleingruppen
Die Kinder arbeiteten während des gesamten Workshops in Kleingruppen. Dabei wurden wichtige Kompetenzen gefördert, die eng mit Robotik verbunden sind. Teamfähigkeit, gegenseitige Rücksichtnahme, Kommunikation und gemeinsames Problemlösen standen ständig im Mittelpunkt. Die Gruppen wechselten regelmäßig die Matten, sodass jedes Kind viele unterschiedliche Aufgaben kennenlernen konnte.
Was Bee-Bots besonders macht
Bee-Bots sind kindgerechte Lernroboter, die ohne Bildschirm programmiert werden können. Sie eignen sich besonders gut für den Einstieg in informatisches Denken, da Befehle sichtbar und nachvollziehbar bleiben. Gleichzeitig fördern sie logisches Denken, räumliche Orientierung und die Fähigkeit, Fehler zu erkennen und Lösungen zu finden.
Begeisterung, Konzentration und Kreativität
Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten mit großer Freude und Konzentrationsbereitschaft. Sie stellten sich eigene Aufgaben, probierten neue Wege aus und unterstützten sich gegenseitig.
Der Workshop machte nicht nur viel Spaß, sondern zeigte auch, wie Lernen durch aktives Tun und gemeinsames Entdecken gelingen kann.





